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Vertrag gibt Gen-Pool aus internationalen Agrar-Forschungszentren frei

Reisterrassen auf den PhilippinenNew York (epo.de). – Rund 600.000 genetische Muster von Nahrungs- und Futterpflanzen aus internationalen Agrarforschungszentren stehen Bauern, Pflanzenzüchtern und Wissenschaftlern künftig kostenlos zur Verfügung. Dies regele jetzt ein internationaler Vertrag unter der Aufsicht der Welternährungsorganisation FAO, teilten die Vereinten Nationen in New York mit.

Das internationale Abkommen, das den offenen Zugang zu den pflanzengenetischen Ressourcen vorsieht, ist nach Angaben der Vereinten Nationen auch deshalb wichtig, weil die landwirtschaftliche Artenvielfalt immer mehr schwindet. Heute sei die Menschheit aufgrund der industrialisierten Landwirtschaft, wegen Umweltveränderungen und einer zunehmenden Bevölkerungsdichte bei der Kalorienversorgung über Pflanzen zu 60 Prozent von nur vier Nahrungspflanzen – Reis, Weizen, Mais und Kartoffeln – abhängig, warnte die UNO. 

FAO-Generaldirektor Jacques Diouf sagte, der internationale Vertrag erlaube Bauern, Pflanzenzüchtern und Forschern, auf die Genressourcen zuzugreifen, um mit Entwicklungen wie dem Klimawandel, dem steigenden Nahrungsbedarf einer wachsenden Weltbevölkerung, Planzenkrankheiten und -seuchen fertig zu werden. Das Abkommen wurde zwischen den Internationalen Agrarforschungszentren und der Verwaltungsbehörde des Internationalen Vertrages über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft geschlossen, der im Juni 2004 unter der Ägide der FAO in Kraft getreten war.

Internationale Agrarforschungszentren (CGIAR)
Vereinte Nationen

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