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UNO: Rennen um Sitz im Sicherheitsrat weiter offen

UNNew York (epo.de). – Das Rennen um den lateinamerikanischen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist weiter offen. Auch nach 22 Abstimmungen in der UN-Vollversammlung erhielten weder Guatemala noch Venezuela die erforderlichen 120 Stimmen für eine Zweidrittelmehrheit. Guatemala kam bei der letzten Abstimmung auf 102 Stimmen, Venezuela auf 77.

Guatemalas Außenminister Gert Rosenthal sagte am Dienstag in New York, nach der Tradition in den Vereinten Nationen müsste Venezuela seine Kandidatur zurückziehen, das es weniger Stimmen auf sich vereint habe. Venezuelas linksgerichteter Staatschef Hugo Chavez erklärte hingegen in der Hauptstadt Caracas, sein Land halte an der Kandidatur fest.

Überlicherweise einigen sich die Regionen im Vorfeld der Abstimmung auf ein Land, das einen freiwerdenden Sitz im UN-Sicherheitsrat übernehmen soll. Lateinamerikas UN-Botschafter konnten sich jedoch nicht auf ein Mitgliedsland verständigen, das nach dem Ausscheiden Argentiniens aus dem Rat zum Ende des Jahres die Region für zwei Jahre vertreten soll. Chavez warf den USA vor, die Wahl Venezuelas „mit Erpressung, Druck und allen möglichen Drohungen“ zu torpedieren.

Dem Weltsicherheitsrat gehören die fünf ständigen, mit Vetorecht ausgestatteten Mitglieder China, Russland, USA, Frankreich und Großbritannien an. Hinzu kommen zehn nichtständige Mitglieder, die von der Vollversammlung jeweils für zwei Jahre gewählt werden. Jedes Jahr werden fünf neue nichtständige Mitglieder gewählt. Südafrika, Indonesien, Italien und Belgien stehen bereits als neue Mitglieder fest.

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