Berlin/Lüttich. – Nach dem verheerenden Erdbeben Ende März in Myanmar hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am 27. Mai eine weitere Hilfslieferung in die Katastrophenregion entsandt. „Die Not der Menschen ist groß, es besteht ein enormer Bedarf an humanitärer Hilfe. Viele Häuser sind zerstört, die Infrastruktur ist massiv beschädigt“ sagt der Generalsekretär des DRK, Christian Reuter. „Nach der ersten Hilfsgüterlieferung im April, ist es dringend notwendig, weiterhin Hilfe zu entsenden.“
Der aktuelle Transport erfolgt im Rahmen einer EU-Luftbrücke und in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz. An Bord: rund zehn Tonnen Hilfsgüter, darunter 200 dringend benötigte Familienzelte. Die Lieferung wurde in Berlin Schönefeld verladen und zum Flughafen im belgischen Lüttich gebracht. Von dort hebt das Flugzeug heute in Richtung Yangon ab, wo das Myanmarische Rote Kreuz (MRCS) gemeinsam mit dem DRK-Team die Verteilung übernimmt.
Die Lage vor Ort bleibt angespannt: Viele Familien leben weiterhin in behelfsmäßigen Unterkünften, notdürftig unter Planen oder in improvisierten Lagern. Angesichts der bevorstehenden Monsunzeit Mitte Juni ist die Bereitstellung von Notunterkünften besonders dringend, um die Menschen vor weiteren Gefahren zu schützen.
Bereits seit 2018 arbeitet das DRK eng mit dem MRCS zusammen, unter anderem im Katastrophenrisikomanagement und in der Unterstützung von Binnenvertriebenen. Finanziert wird die aktuelle Hilfsaktion durch Mittel der Europäischen Union, das Schweizerische Rote Kreuz und durch Spenden aus Deutschland.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbeben Südostasien
Quelle: www.drk.de







