Die Welt aus der Sicht des Globalen Südens | Presseschau 25-06-11
INDIEN/USAID: Die indische News-Plattform Firstpost berichtet über den Kahlschlag, den US-Präsident Trump bei der US-Entwicklungsbehörde USAID anrichtet: „US President Donald Trump has ordered the slashing of all USAID overseas positions by the end of September, in a move that will dramatically restructure the country’s remaining foreign aid operations.“ Internen Dokumenten zufolge warnten hochrangige USAID-Mitarbeiter vor den potenziell verheerenden Folgen der Kürzungen. Eine Million Kinder könnten nicht mehr wegen Unterernährung behandelt werden; es müsse mit bis zu 160.000 Malaria-Todesfällen und 200.000 durch Polio gelähmten Kindern gerechnet werden.
RUANDA: Die Telekommuikationsgesellschaft MTN Ruanda hat mit dem Ausbau seiner 5G-Netzinfrastruktur begonnen, zunächst an ausgewählten „strategischen“ Standorten in der Hauptstadt Kigali. Das habe der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Monzer Ali, bestätigt, berichtet The New Times: Rwanda: MTN Rwanda Begins 5G Network Rollout
ZENTRALAFRIKA: „Wir, die Bischöfe von Bangassou, sind zusammen mit der gesamten katholischen Gemeinschaft zutiefst besorgt über die Gewalt, die Haut Mbomou erfährt„, schreiben die Bischöfe Juan Josa Aguirre und Aurelio Gazzera in einem Hirtenbrief am 8. Juni über die Situation in der Präfektur Ober-Mbomou. Die Zentralafrikanische Republik zählt zu den „fragilen Staaten„, ist nur formal eine Demokratie und erreicht im Freedom in the World Index lediglich 5 von 100 Punkten. In westlichen Medien kommt das Land so gut wie nie vor.
GAZA: „Die Friedens-Flotte hat ihre Mission erfüllt“, bemerkt Yara Hawari, Ko-Direktorin des palästinensischen Politik-Netzwerks Al-Shabaka, auf aljazeera.com. Das Schiff „Madleen“ mit Greta Thunberg an Bord habe „eine starke Botschaft“ gegen die israelischen Kriegsverbrechen gesendet.







