Start / Entwicklung / BMZ will Kampf gegen Genital-Verstämmelung verstärken

BMZ will Kampf gegen Genital-Verstämmelung verstärken

Wieczorek-ZeulBerlin (epo.de). – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will seine nationalen und internationalen Anstrengungen im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung weiter verstärken und noch besser als bisher vernetzen. Das hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul auf der Konferenz „Weibliche Genitalverstümmelung beenden: Erfahrungen aus Afrika und Europa – Perspektiven für Deutschland“ in am Dienstag in Berlin angekündigt.

Die Ministerin wies darauf hin, dass die Genitalverstümmelung eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit sei. Weltweit seien schätzungsweise 150 Millionen Frauen von ihr betroffen. Vor allem in Afrika und auf der arabischen Halbinsel sei diese Praxis verbreitet. Schwere gesundheitliche Schäden und eine extrem hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit seien die Folge, so das BMZ.

An der zweitägigen Konferenz nehmen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Initiativen und Behörden sowie Expertinnen und Experten aus dem Ausland teil. Den Anstoß dazu hatte Wieczorek-Zeul zusammen mit der malischen Botschafterin in Deutschland, Fatoumata Sir? Diakit?, gegeben. Das BMZ finanziert seit 1999 ein überregionales Projekt zur Überwindung der weiblichen Genitalverstümmelung.

BMZ

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner
GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit News Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Wahlen Weltwirtschaft