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Mark Ankerstein übernimmt Leitung der UNO-Flüchtlingshilfe

Mark Ankerstein. Foto © UNO Flüchtlingshilfe

Bonn. – Die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), hat einen neuen Nationalen Direktor. Mark Ankerstein folgt auf Peter Ruhenstroth-Bauer, der die Organisation acht Jahre geleitet hat.

Nach einer Karriere in der Marketing-Kommunikationsbranche, u.a. als Geschäftsführer bei BBDO und Mitinhaber der Trio-Group & Kölner, wechselte Mark Ankerstein vor rund zwölf Jahren in den Non-Profit-Sektor. Dort übernahm er Führungsrollen bei der Welthungerhilfe, Opportunity International und der Christoffel Blindenmission. Zuletzt war er als selbstständiger Berater, Dozent und ehrenamtlicher Aufsichtsrat bei CBM East- and South Africa tätig.

„Die globalen Krisen, die Menschen zur Flucht zwingen – sei es in der Ukraine, in Teilen Afrikas oder im Nahen Osten – zeigen, dass die Arbeit des UNHCR dringlicher ist denn je. Die UNO-Flüchtlingshilfe leistet dafür als nationaler Partner einen ganz wichtigen Beitrag, indem sie auf die Notlage und Schicksale geflüchteter Menschen aufmerksam macht sowie Gelder für lebensrettende Projekte bereitstellt. Ich freue mich sehr, Teil dieser Organisation zu sein“, so Mark Ankerstein, Nationaler Direktor der UNO-Flüchtlingsorganisation in Bonn.

Angesichts der weltweiten Finanzierungskrise, bedingt durch drastische Mittelkürzungen und ausbleibende Zuwendungen in der humanitären Hilfe, wird die UNO-Flüchtlingshilfe unter Ankerstein ihren Kurs fortsetzen: möglichst viele Mittel für den Flüchtlingsschutz mobilisieren und faktenbasiert über Fluchtursachen und Schutzbedarfe aufklären.

Seit ihrer Gründung 1980 unterstützt die UNO-Flüchtlingshilfe den weltweiten Einsatz des UNHCR. 2024 stellte sie über 36 Millionen Euro für lebensrettende Nothilfe und langfristige Bildungsprojekte bereit. In Deutschland förderte sie über 120 Projekte mit mehr als 2,3 Millionen Euro – etwa in Asyl- und Rechtsberatung, psychosozialer Beratung und Betreuung, sowie für Netzwerk- und Informationsarbeit.

Foto: © UNO-Flüchtlingshilfe

Quelle: uno-fluechtlingshilfe.de

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