Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist zu ihrer ersten großen Afrika-Reise aufgebrochen – mit einem klaren Ziel: die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit Südafrika zu vertiefen. „Südafrika ist ein zentraler Partner Deutschlands in einer Welt, in der sich die geopolitische Tektonik verschiebt“, betont die Ministerin. Vom 24. bis 25. Juli nimmt sie auch am G20-Treffen der Entwicklungsminister*innen im südafrikanischen Skukuza teil, das unter dem Motto „Solidarity, Equality, Sustainability“ steht.
Im Zentrum ihrer Reise steht der wirtschaftliche Austausch. Über 600 deutsche Unternehmen mit mehr als 100.000 Beschäftigten sind in Südafrika aktiv. Bei Besuchen vor Ort, etwa in einem Werk für Wasserstoff-Brennstoffzellen, verschafft sich Alabali Radovan ein Bild von den Erfolgen und Potenzialen deutscher Technologie vor Ort. Die Ministerin sieht die deutsche Entwicklungszusammenarbeit dabei als „Türöffner und Wegbereiter“ für nachhaltige wirtschaftliche Partnerschaften, die beidseitig Wachstum und Wohlstand schaffen – „ein Win-Win“.
Neben dem Wirtschaftsdialog führt die Ministerin auch politische Gespräche: mit dem südafrikanischen Gesundheitsminister zur Förderung der afrikanischen Impfstoffproduktion sowie mit dem Finanzminister zur Umsetzung der „Just Energy Transition Partnership“. Auch Ausbildungsprogramme für Jugendliche in den Townships – etwa im Bereich Solarenergie – gehören zu den von Deutschland geförderten Initiativen. „In einer Welt im Umbruch ist es umso wichtiger, mit den internationalen Partnern im Gespräch zu bleiben“, so Alabali Radovan.
Quelle: www.bmz.de
Foto: Die Union Buildings in Pretoria, Sitz der Exekutive, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.







