Start / Länder / Afrika / Sudan: DRK befürchtet Verschlechterung der Humanitären Lage in Darfur

Sudan: DRK befürchtet Verschlechterung der Humanitären Lage in Darfur

DRKBerlin (epo.de). – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) befürchtet eine dramatische Verschlechterung der Situation der Zivilbevölkerung, vor allem der Frauen und Kinder, im Darfur. In der westsudanesischen Region haben sich die Auseinandersetzungen zwischen den politischen und militärischen Gruppierungen in den vergangenen Monaten wieder verstärkt. Dabei wurden auch Überfälle auf Hilfsorganisationen und deren Einrichtungen verübt. Einige Organisationen haben daraufhin ihre Hilfsaktivitäten unterbrochen oder ganz eingestellt.

„Wir befürchten, dass es zu großen medizinischen Versorgungslücken kommt“, erklärte Andreas Lindner, Leiter der Sudan-Hilfe des DRK. Das Rote Kreuz ist als neutrale Hilfsorganisation in der Lage, seine Projekte fortzusetzen. „Wir sind jedoch dringend auf Spenden angewiesen, damit wir unsere Hilfsprojekte aufrechterhalten und zugunsten weiterer Opfer ausbauen können.“

Seit Beginn des Darfur-Konfliktes im Jahre 2003 ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein Arbeitsschwerpunkt des DRK im Sudan. „Uns ist es wichtig, dass wir bei unserer Hilfe nicht nur die Vertriebenen, sondern auch die in ihren traditionellen Wohngebieten verbliebenen Nomaden berücksichtigen“, sagte Lindner.

So versorgt das DRK in der Provinz West-Darfur nahe der Grenze zu Tschad einerseits intern Vertriebene und die lokale Bevölkerung in einer stationären Klinik. Andererseits betreibt das DRK gemeinsam mit dem Sudanesischen Roten Halbmond seit April 2006 im Distrikt Mukjar (West-Darfur) eine mobile Klinik, mit der Nomaden medizinisch versorgt werden, die zuvor keine Hilfe erreichte.

Im Einzugsgebiet dieses Hilfsprojektes, das vom Schweizerischen und Österreichischen Roten Kreuz mitgetragen wird, leben rund 50.000 Menschen. Rund 8.000 Euro pro Jahr werden benötigt, um die Kliniken betreiben zu können. Aufgrund des großen Bedarfs unter der vernachlässigten nomadischen Bevölkerung plant das DRK, eine zweite mobile Klinik einzurichten und bittet die deutsche Bevölkerung dringend um Unterstützung:

Spendenkonto
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Konto: 41 41 41
Stichwort: Sudan

 DRK

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner
GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit News Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Wahlen Weltwirtschaft