
Ban sagte, die Landminen und Kampfmittelrückstände forderten einen inakzeptablen Tribut an Leib und Leben und führten dazu, dass Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren und ihnen der Zugang zu Land, Straßen und grundlegenden Dienstleistungen verwehrt ist.
Es seien aber auch Fortschritte zu verzeichnen, sagte der UN-Generalsekretär. Seit das Übereinkommen über das Verbot von Antipersonenminen vor zehn Jahren zur Unterzeichnung ausgelegt wurde, hätten es 153 Staaten ratifiziert bzw. eingehalten. Mehr als 40 Millionen gelagerte Antipersonenminen seien zerstört worden. Darüber hinaus seien Produktion, Verkauf und Weitergabe von Antipersonenminen fast vollständig gestoppt worden. Große verminte Gebiete seien geräumt worden. Die Opfer erhielten mehr und bessere Hilfe, Rehabilitation und Reintegration. Außerdem sei ein System eingerichtet worden, um den Vertragsparteien dabei zu helfen, die Verpflichtungen des Übereinkommens zu erfüllen.
„Ein weiterer wichtiger Schritt ist, dass sich die 32 Staaten des fünften Protokolls über bestimmte konventionelle Waffen im November das erste Mal treffen wollen“, sagte Ban. „Dabei soll untersucht werden, wie man am besten auf die verheerenden humanitären Gefahren explosiver Kampfmittelrückstände reagieren kann.“
Ban Ki Moon rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, „unverzüglich auf die entsetzlichen humanitären Folgen von Streumunition zu reagieren“. Sie töte und verstümmele willkürlich Zivilisten ebenso einfach und häufig wie Landminen. Internationaler Protest habe eine große Gruppe von Ländern dazu gebracht, ein neues internationales Übereinkommen über diese Waffen voranzutreiben und andere laufende Bemühungen zu ergänzen. „Ich begrüße und lobe alle Bestrebungen, um die Auswirkungen von Streumunition auf die Zivilbevölkerung zu reduzieren und sie vollständig zu beseitigen“, sagte der UN-Generalsekretär.




