
terre des hommes empfiehlt Kunden, wo immer möglich, Produkte aus fairem Handel oder mit einem verlässlichen Sozialsiegel zu kaufen. „Mehr als eine Million Kleinbauern und ihre Familien profitieren heute vom Fairen Handel. Das bedeutet, dass sie von ihrer Hände Arbeit leben können und ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit schicken“, erklärte Barbara Küppers, terre des hommes-Expertin für Kinderarbeit.
„Die Nachfragen von Verbrauchern und der Druck von Kampagnen hat in den letzten Jahren aber auch bei großen Handelsunternehmen Erfolg gezeigt“, so Küppers. Viele große Handelsunternehmen verpflichteten heute ihre Zulieferer, keine Kinder auszubeuten und zumindest die grundlegenden Arbeitsrechte zu beachten.
terre des hommes stellt in der Broschüre Unternehmen vor, die keine Kinderarbeit akzeptieren und sich gegen die Ausbeutung von Kindern engagieren. „Die Arbeit von Unternehmen wie adidas, C&A, Deichmann Schuhe, Faber-Castell, Hennes&Mauritz, der Karstadt/Quelle AG, der otto-group, Puma, The Body Shop und Tchibo haben dazu beigetragen, dass in Exportbetrieben in Südasien die Ausbeutung von Kindern stark zurückgedrängt werden konnte“, sagte Küppers.
terre des hommes forderte Unternehmen auf, dafür zu sorgen, dass Kinderarbeit bei ihren Zulieferern nicht akzeptiert wird und Unternehmen und örtliche Arbeitgeber dazu beitragen, Kinderarbeitern Schulbesuch und Berufsausbildung als Alternative zur Arbeit zu ermöglichen. „Der Druck von Verbrauchern und das Engagement von Unternehmen sind wichtig“, so Küppers. „Dauerhaft beendet werden kann die Ausbeutung von Kindern aber nur, wenn vor Ort Eltern, Behörden, Schulen und die politisch Verantwortlichen gemeinsam dafür sorgen, dass alle Kinder – auch Mädchen, Kinder aus Minderheiten und aus armen Familien – zur Schule gehen können.“




