Berlin (epo). – Das Bundesentwicklungsministerium hat bereits mit Datum vom 21. Januar 2005 seine zugesagten Mittel an die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen überwiesen. Darauf hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hingewiesen. Die UN-Sondergesandte Margareta Wallström hatte über die zögerliche Auszahlung der zugesagten Mittel geklagt und erklärt, bislang habe die UNO erst ein Drittel der versprochenen 705 Mio. Euro erhalten.
Wieczorek-Zeul sagte, die von der Bundesregierung bereits zur Verfügung gestellten Mittel seien für Maßnahmen des Wiederaufbaus und der Nothilfe in den von der Flutkatastrophe betroffenen Ländern Südasiens vorgesehen, die seitens der Vereinten Nationen durchgeführt werden. Insgesamt seien 40 Millionen Euro geflossen, aufgeteilt auf das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), die Organisation für Bevölkerungs- und Familienfragen (UNFPA), das Welternährungsprogramm (WEP) und das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV).
"Wir lassen unseren Worten auch Taten folgen. Wir sind international ein zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner", betonte Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul.




