Start / Entwicklung / Entwicklungszusammenarbeit / Deutschland unterstützt Ruanda mit 24,5 Mio. Euro

Deutschland unterstützt Ruanda mit 24,5 Mio. Euro

BMZBonn (epo.de). – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat der Regierung Ruandas für die Jahre 2007 und 2008 insgesamt 24,5 Mio. Euro Entwicklungshilfe zugesagt. Mit dem Geld solle das bilaterale entwicklungspolitische Engagement in den Schwerpunkten Gesundheit, gute Regierungsführung, Dezentralisierung und Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung unterstützt werden, teilte das BMZ nach dem Abschluss von Regierungsverhandlungen in Bonn mit.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Karin Kortmann (SPD), begrüßte anlässlich der Regierungsverhandlungen die aktive Rolle Ruandas für die Friedensförderung, unter anderem in Darfur/Sudan: „Auch bei der weiteren Befriedung des Gebiets der großen Seen kommt Ruanda eine wichtige Aufgabe zu“, sagte Kortmann.

Teil der neuen Entwicklungshilfe-Vereinbarung ist laut BMZ eine deutliche Intensivierung des deutschen Engagements im Bereich der Budgethilfe: Zehn Millionen Euro allgemeine Budgethilfe und 5,0 Mio. Euro für den Sektor Gesundheit, insbesondere für die HIV/Aids-Bekämpfung, seien gewährt worden. „Dieses Signal erfolgte vor dem Hintergrund einer positiven Bewertung der armutsorientierten Politik der Regierung unter Staatspräsident Kagame“, erklärte das BMZ.

Ruanda hat aus der Sicht des BMZ seit dem Genozid 1994 beachtliche eigene Anstrengungen unternommen, um die Armut im Land zu bekämpfen: Dazu gehörten die Reformen zur Steigerung der Effizienz der Verwaltung, die Dezentralisierung von Verantwortung und Finanzmitteln und ein energischer Kampf gegen Korruption.

Obwohl für 2007 ein Wirtschaftswachstum von sechs Prozent erwartet wird, ist Ruanda nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt, mit großen Problemen bei der Bereitstellung sozialer Grunddienste. Die ruandische Regierung trage diesen Defiziten durch eine Steigerung der Sozialausgaben von über 30% im Budget 2007 Rechnung, lobte das BMZ: „Die Bundesregierung hat diesen Ansatz deutlich begrüßt und ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen, dass der erhöhte Ansatz im Gesundheitssektor zunächst eine Basisversorgung der gesamten Bevölkerung sicherstellt.“

www.bmz.de

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner
GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit News Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Wahlen Weltwirtschaft