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EU und Schwellenländer streiten um Spitzenamt beim Internationalen Währungsfonds

IWF WeltbankBrüssel (epo.de). – Um die Neubesetzung des Chefpostens beim Internationalen Währungsfonds (IWF) ist ein Streit zwischen der EU-Kommission und Schwellenländern entbrannt. Die EU-Kommission sezt sich für einen Europäer an der IWF-Spitze ein, während aufstrebende Schwellenländer wie Indien oder Brasilien die traditionelle Regelung kritisieren, dass die Europäer stets den IWF-Chef und die USA den Präsidenten der Weltbank stellen.

„Wir sähen es gerne, wenn sich die EU-Staaten auf einen europäischen Kandidaten einigen würden“, sagte eine Sprecherin von EU-Wirtschaftskommissar Joaqu?n Almunia. Die Finanzminister aller 27 EU-Länder wollen am Dienstag in Brüssel über die Neubesetzung der IWF-Spitze beraten. Der amtierende IWF-Chef, der Spanier Rodrigo de Rato, will sein Amt aus persönlichen Gründen zum Oktober aufgeben. 

Am Wochenende hatte der französische Präsident Nicolas Sarkozy den französischen Sozialisten Dominique Strauss-Kahn als Kandidaten für den Posten des IWF-Direktors ins Gespräch gebracht. Die wirtschaftlich aufstrebenden Schwellenländer hingegen kritisieren seit langem, dass die Spitzenposition beim IWF traditionell von einem Europäer besetzt wird und die USA für sich beanspruchen, den Präsidenten der Weltbank zu stellen. Der argentinische Präsidentschaftskandidat Roberto Lavagna sagte, dieser Automatismus schließe „einen großen Teil der Welt aus“ und entspreche deshalb nicht mehr den politischen Realitäten.

www.imf.org

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