Köln/Manila. – Innerhalb weniger Tage traf am Wochenende mit „Fung Wong“ ein zweiter schwerer Taifun die Philippinen. Rund 1,4 Millionen Menschen mussten evakuiert werden. Viele Gebiete sind derzeit noch von der Außenwelt abgeschnitten. Das Telefonnetz und Internet sind ausgefallen. Gemeinsam mit dem philippinischen Malteserorden bereitet Malteser International Nothilfe vor.
Lokale Partner werden haltbare Lebensmittel und Matratzen, Decken und Wasserbehälter in der Region Cebu an 1.000 Familien verteilen, teilte Malteser International am Montag mit. „Derzeit löst auf den Philippinen eine Katastrophe die nächste ab. Ende September gab es mehrere starke Erdbeben, dann folgten zwei schwere Taifune. Und noch immer fallen heftige Regenfälle und tausende Häuser stehen unter Wasser. Es wird Monate dauern, bis die Menschen in den betroffenen Regionen wieder zur Normalität zurückkehren können. Der philippinische Malteserorden ist vor Ort und wird nun schnelle Unterstützung leisten“, erklärte Istvan Toth, Leiter der Nothilfeabteilung.
Taifun „Fung Wong“ war bereits der 21. Wirbelsturm, der die Philippinen in diesem Jahr traf. Der Klimawandel führt dazu, dass immer mehr und schwerere Wirbelstürme über Südostasien hinwegfegen. „Die gute Nachricht ist: Wir sehen, dass die Katastrophenvorsorge, die viele Hilfsorganisationen in den vergangenen Jahrzehnten, gemeinsam mit den lokalen Behörden, auf den Philippinen aufgebaut haben, wirkt. Die Menschen wurden rechtzeitig gewarnt und evakuiert und so konnte die Zahl der Toten relativ gering gehalten werden. Wir sehen hier die direkte Wirkung unserer gemeinsamen Arbeit“, so Toth.
Malteser International arbeitet seit 2009 eng mit der Assoziation des Malteserordens auf den Philippinen zusammen. Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Katastrophenvorsorge, der Nothilfe sowie im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene.
Quelle: www.malteser-international.org
Foto: Taifun Fung Wong, VIIRS image from NOAA’s Suomi NPP Satellite, Public domain, via Wikimedia Commons







