
Die Vereinten Nationen befürchten, dass die Situation sich wegen Militärmanövern in der Region noch verschlimmern könnte. Die UN-Flüchtlingskommission und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) unterstützen gemeinsam die intern Vertriebenen in der Buganga Region in der Provinz Nord-Kivu. Seit Januar seien rund 163.000 Menschen dorthin geflüchtet. Insgesamt seien mehr als 650.000 Menschen in der Provinz aus ihren Dörfern geflohen, berichteten die UN-Organisationen.
UNHCR-Sprecherin Jennifer Pagonis forderte alle bewaffneten Gruppen in der Provinz Nord-Kivu dazu auf, Angriffe auf Zivilisten, Plünderungen und Brandschatzungen sofort einzustellen. Die zunehmende Militarisierung in der Region drohe in einer humanitären Katastrophe zu enden, warnte sie.




