
Das Gericht in der Ituri-Provinz verurteilte die kongolesischen Soldaten nach Angaben von MONUC zu langjährigen Haftstrafen, darunter lebenslänglich für den Anführer des Anschlages, der am 11. August 2006 stattgefunden hatte. Die meisten der Opfer waren Binnenflüchtlinge, die ihre Dörfer aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen verlassen hatten.
Das Gerichtsurteil setze ein Zeichen gegen die häufige Straflosigkeit in der Demokratischen Republik Kongo, erklärte MONUC. Die Sonderberichterstatterin des UN-Menschenrechtsrates, Yakin Ertürk, verwies auf die grassierende Gewalt gegen Frauen, insbesondere in der Provinz Süd-Kivu. Dort seien allein im ersten Halbjahr 2007 rund 4.500 Fälle von sexueller Gewalt gemeldet worden, sagte Ertürk.




