Rom. – In der Demokratischen Republik Kongo sind rund 4,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt oder von Unterernährung bedroht. Auch mehr als 1,5 Millionen schwangere und stillende Frauen leiden an Unterernährung. Das hat die Integrated Food Security Phase Classification (IPC) jetzt bekanntgegeben. Die IPC ist eine von der Welternährungsorganisation FAO entwickelte Skala zur Messung der Ernährungssicherheit weltweit.
IPC hat die aktuelle Ernährungslage untersucht und auf den Zeitraum Juli 2025 bis Juni 2026 hochgerechnet. Von Januar bis Juni dauert die saisonale Spitzenzeit für akute Unterernährung in der DR Kongo.
Die Haupttreiber für akute Unterernährung sind laut IPC mangelnde Ergänzungsfütterung, schlechter Zugang zu Nahrungsmitteln, Epidemieausbrüche, hohe Morbiditätsraten und schlechte Wasser-, Sanitär- und Hygienebedingungen. Hinzu kommen die gewaltsamen Konflikte im Osten des Kongo, die den Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten weiter verschlechtern. Betroffen sind vor allem die Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Ituri und Tanganyika.
Quelle: ipcinfo.org







