
„Viele Familien der Irula haben alles verloren“, berichtet Wächter-Schneider. „Sie besitzen in der indischen Gesellschaft keine Lobby, gehören zu den vergessenen Opfern der Flutkatastrophe.“ Die Malteser setzen sich vor allem dafür ein, dass die Irula ein neues Zuhause finden.
So berichtet eine der Irula-Frauen: „Durch die Malteser sind wir zum ersten Mal an einem sicheren Ort. Früher haben wir in winzigen Hütten gelebt, die bei jedem schweren Regen zerstört wurden.“ Sie lebt in Bharathi Nagar, einer kleinen Siedlung an der Südspitze mit etwa 100 Häusern, welche die Malteser und die Partnerorganisation „Bharathi Trust“ gemeinsam mit den Irula bauen. „Wir verschaffen vielen Irula mit diesem Projekt nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ebnen ihnen einen Weg aus Armut und Benachteiligung“, so Wächter-Schneider.




