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Malteser unterstützen Ureinwohner Indiens im Kampf gegen die Armut

MalteserKöln/Bharathi Nagar (epo.de). – Zum Internationalen Tag der indigenen Völker am 9. August haben die Malteser an die Irula, die Ureinwohner Indiens, erinnert. „Die Irula sind in den vergangenen Jahrzehnten aus ihren angestammten Siedlungsgebieten in den Wäldern im Inland vertrieben worden und leben an der Küste Südindiens. Daher waren sie vom Tsunami 2004 besonders betroffen“, erklärte Annette Wächter-Schneider, Indien-Referentin bei Malteser International.

„Viele Familien der Irula haben alles verloren“, berichtet Wächter-Schneider. „Sie besitzen in der indischen Gesellschaft keine Lobby, gehören  zu den vergessenen Opfern der Flutkatastrophe.“ Die Malteser setzen sich vor allem dafür ein, dass die Irula ein neues Zuhause finden.

So berichtet eine der Irula-Frauen: „Durch die Malteser sind wir zum ersten Mal an einem sicheren Ort. Früher haben wir in winzigen Hütten gelebt, die bei jedem schweren Regen zerstört wurden.“ Sie lebt in Bharathi Nagar, einer kleinen Siedlung an der Südspitze mit etwa 100 Häusern, welche die Malteser und die Partnerorganisation „Bharathi Trust“  gemeinsam mit den Irula bauen. „Wir verschaffen vielen Irula mit diesem Projekt nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ebnen ihnen einen Weg aus Armut und Benachteiligung“, so Wächter-Schneider.

www.malteser-international.org

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