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Helvetas erzielte 2025 ein starkes Spendenergebnis

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Zürich. – Helvetas hat 2025 Spenden in der Höhe von mehr als 46 Millionen Franken erhalten und damit Menschen in Not und Armut in 35 Ländern unterstützt. Das Ergebnis liegt auf dem Niveau des Vorjahres und bestätigt die anhaltende Solidarität gegenüber Menschen in Not – trotz globaler Krisen und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit.

Helvetas blickt auf ein erfreuliches Spendenjahr zurück: 46,04 Millionen Franken konnte die Schweizer Organisation für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im vergangenen Jahr für Menschen in Not und Armut in 35 Ländern entgegennehmen. Das Resultat liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Die hohe Bereitschaft, sich für faire Chancen einzusetzen, deckt sich mit Trends aus der ETH-Sicherheitsstudie 2025, wonach sich über die Hälfte der Befragten dafür aussprechen, dass die Schweiz mehr Entwicklungszusammenarbeit leistet.

Solide Spenderbasis

Wie relevant Entwicklungszusammenarbeit ist, lässt sich aus dem aktuellen Oxfam-Bericht zur globalen Ungleichheit ablesen: Das Vermögen der Milliardärinnen und Milliardäre ist 2025 auf einen Höchststand gestiegen, während fast die Hälfte der Weltbevölkerung weiterhin in Armut lebt. Eine alarmierende Tendenz, so Helvetas. Je stärker die Ungleichheit wachse, desto wichtiger sei wirkungsorientierte Entwicklungszusammenarbeit, wie sie Helvetas leistet. Spenden trügen direkt dazu bei, Ungleichheit zu verringern: indem sie unter anderem Menschen Zugang zu Wasser und Nahrung sowie Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten verschaffen.

Helvetas arbeitet mit der lokalen Bevölkerung, dem lokalen Privatsektor und lokalen Behörden zusammen. Mit 18,8 Millionen Franken machten Spenden von Privatpersonen den grössten Anteil aus, 10% Prozent mehr als im Vorjahr. 15,4 Millionen Franken kamen von Schweizer Stiftungen, Firmen, Gemeinden und Kantonen, 5% Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem durfte Helvetas Erbschaften in der Höhe von 2,5 Millionen Franken entgegennehmen, 32% mehr als im Vorjahr. 9,3 Millionen Franken kamen von ausländischen Stiftungen, 27% Prozent weniger als im Vorjahr.

Warnung vor Kürzungen

Helvetas warnt vor Kürzungen vonseiten DEZA und weiterer staatlicher Geldgeber, von denen auch Helvetas betroffen ist. Damit verlören unzählige Menschen die nötige Unterstützung – und dies in Zeiten zunehmender globaler Herausforderungen. Private Spenden gewinnen weiter an Bedeutung und ermöglichen es, armutsbetroffenen und benachteiligten Menschen Perspektiven vor Ort zu öffnen.

2025 setzte sich der Trend fort, dass Menschen insbesondere in humanitären Notlagen spenden. Deutlich zeigte sich dies im März 2025, als ein verheerendes Erdbeben in Myanmar Tausende von Todesopfern forderte. Dank der Solidarität aus der Schweiz und lokaler Verankerung konnte Helvetas schnell und gezielt überlebenswichtige Hilfe leisten – beispielsweise sauberes Wasser, Notunterkünfte und Bargeldhilfe. Bis Ende Jahr hat die Schweizer Organisation mit ihrer Unterstützung über 50’000 vom Erdbeben betroffene Menschen in Myanmar erreicht.

Quelle: helvetas.org

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