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Bildung ist Schlüssel für Geschlechtergerechtigkeit

Foto: Schüler in Äthiopien. © epo.de

Wiesbaden. – Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 macht der World University Service (WUS) auf die wachsenden globalen Ungleichheiten aufmerksam. In vielen Regionen würden Fortschritte bei der Gleichstellung zurückgedrängt, geschlechterbasierte Gewalt nehme zu, und der Zugang zur kostenfreier Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe bleibe ungleich verteilt, kritisiert WUS.

Weltweit verschärfen sich soziale, wirtschaftliche und politische Ungleichheiten. Kriege und gewaltsame Konflikte, zunehmende Armut, Einschränkungen von Frauenrechten sowie Kürzungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit treffen Frauen und Mädchen besonders hart.

„Ungleichheit ist kein Randphänomen, sondern eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS). „Wer Geschlechtergerechtigkeit stärkt, bekämpft strukturelle Ungleichheit. Kostenfreie Bildung eröffnet Chancen, stärkt Selbstbestimmung und fördert demokratische Teilhabe.“

Krisen verschärfen Ungleichheiten

Globale Krisen wie Kriege, Flucht und Klimafolgen verschärfen bestehende Ungleichheiten. Besonders deutlich wird dies in Regionen, in denen Mädchen und Frauen weiterhin vom Zugang zur kostenfreier Bildung, Arbeit und politischer Mitgestaltung ausgeschlossen werden. Gleichzeitig geraten Gleichstellungsprogramme weltweit unter politischen Druck.

Mit seiner Kampagne 2026 rückt der WUS die Verbindung von SDG 4 (hochwertige Bildung), SDG 5 (Geschlechtergleichheit), SDG 10 (weniger Ungleichheiten) und SDG 17 (Partnerschaften) in den Mittelpunkt. Ziel ist es, globale Zusammenhänge von Ungleichheit sichtbar zu machen und Bildungsinstitutionen, Kommunen, Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen für eine gerechtere Welt zu sensibilisieren.

„Internationale Solidarität ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit und eine zivilisatorische Errungenschaft“, so Dr. Ghawami. „Weniger Ungleichheiten bedeuten mehr Stabilität, mehr Frieden und mehr Zukunftsperspektiven – für Frauen und Mädchen weltweit und damit für ganze Gesellschaften.“

Quelle: wusgermany.de

Foto: Schülerinnen und Schüler in Äthiopien. © epo.de

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