
Wie das UNODC in New York weiter berichtete, konzentriert sich der Opium-Anbau auf den weitgehend von den Taliban kontrollierten Süden des Landes. In dieser Region werden nach UN-Angaben mehr als 90 Prozent der illegalen Weltproduktion an Opium verzeichnet. Der Handel soll sich auf rund drei Milliarden US-Dollar belaufen. Die Anbaufläche sei größer als die gesamte für die Koka-Produktion genutzte Landfläche in Kolumbien, Peru und Bolivien, erklärte das UNODC.
Als positive Nachrichte vermerkte UNODC-Exekutivdirektor Antonio Maria Costa, dass sich die Zahl der afghanischen Provinzen, die frei vom Opium-Anbau seien, seit 2006 von sechs auf 13 mehr als verdoppelt hätten. „Die Lage in Afghanistan sieht ernst aus, aber sie ist noch nicht hoffnungslos“, sagte der UNODC-Chef.




