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Ebola-Epidemie im Kongo noch nicht besiegt 

Grafik: NIAID, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Freiburg. – Die Ebola-Epidemie im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Es handelt sich um den schlimmsten und tödlichsten Ausbruch in der Geschichte des Landes. Nach den ersten Fällen im Mai, die die Provinz Ituri zum Hotspot der Seuche machten, seien jetzt insgesamt fünf Provinzen betroffen, berichtet Caritas international.

Neben Nord- und Süd-Kivu wurden nun auch Ebola-Fälle aus den Provinzen Haut-Uélé und Tshopo gemeldet. „Laut unseren Caritas-Partnerorganisationen im Kongo sind in 49 Gesundheitszonen Ebola-Infektionen aufgetreten und ihre Zahl könnte weiter steigen“, erklärt Volker Gerdesmeier, Leiter des Afrika-Referats von Caritas international. „Alles hängt davon ab, ob das Verständnis für die Seuche bei den Menschen in der betroffenen Region wächst. Der Schlüssel dazu sind die Gemeinden und die Aufklärungskampagne in ihnen“, so Gerdesmeier weiter.

Laut Weltgesundheitsorganisation haben sich inzwischen mehr als 3.600 Menschen mit dem Ebola-Virus infiziert, 1.587 Erkrankte sind daran verstorben. Entscheidend für das Überleben ist ihre medizinische Behandlung in den Gesundheitszentren, die unter anderem von der Caritas der Diözesen betrieben werden.

Mehr Mittel bereitgestellt

„Die Funktionsfähigkeit und Ausrüstung dieser Zentren sind weitere wichtige Schlüssel im Kampf gegen Ebola“, macht Gerdesmeier nachdrücklich klar. Um diese zu stärken, stellt Caritas international erneut Mittel für die Ebola-Nothilfe bereit. Insbesondere dringend benötigte Schutzausrüstung für die Mitarbeitenden in den Gesundheitszentren soll damit beschafft werden. „Daran darf es jetzt nicht fehlen“, bekräftigt Gerdesmeier. Insgesamt hat Caritas international mehr als 70.000 Euro für die Ebola-Epidemie im Kongo bereitgestellt.

„Wir wissen nicht, wann die Epidemie endlich eingedämmt sein wird“, räumt Gerdesmeier ein. „Aber weitere finanzielle Mittel können uns dabei helfen, die Seuche im Nordosten des Kongos möglichst schnell in den Griff zu bekommen und Leben zu retten.“ Caritas international bittet daher dringend um Spenden für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie.

Quelle: www.caritas-international.de

Grafik: Ebola-Virus, NIAID, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

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