Bonn/Stuttgart (epo.de). – „Afrikanissimo“ lautet das Motto der Fairen Woche, die vom 17. bis 30. September im gesamten Bundesgebiet stattfindet. Der Evangelische Entwicklungsdienst, Brot für die Welt und TransFair haben aus diesem Anlass die Publikation „Millenniumsziele erreichen: Armut halbieren – Fair handeln“ herausgegeben. Die 24-seitige, farbige Broschüre stellt zu jedem Millenniumsziel (MDG) Beispiele aus dem Fairen Handel vor. In Interviews erzählen Menschen, wie sie von Fairtrade profitieren. Alle Beispiele kommen aus Afrika, denn dort steht das Thema Armutsbekämpfung ganz oben auf der Tagesordnung – und hier ist der Faire Handel in den vergangenen Jahren am meisten gewachsen.
Fairtrade schafft für seine Partner im Süden schon seit mehr als drei Jahrzehnten faire Handelsbedingungen und leistet damit in der Praxis vor Ort wertvolle Beiträge zur Verwirklichung der Millenniumsziele. Besonders verbunden fühlt sich der Faire Handel dem Ziel Nummer Acht: der globalen Entwicklungspartnerschaft.
Die Herausgeber der Broschüre sind sich einig: Die Prinzipien des Fairen Handels sollten Vorbild für den gesamten Welthandel sein. Der Faire Handel biete den Produzenten im Süden faire Preise und langfristige Kooperationen und ermögliche ihnen dadurch bessere Entwicklungschancen. Soziale Rechte und der nachhaltige Umgang mit der Natur würden aktiv gefördert.
Die Broschüre möchte zum Nachdenken anregen, denn Konsumentinnen und Konsumenten treffen bei der Wahl für fair gehandelte Produkte nicht nur eine Kaufentscheidung – sie handeln auch politisch. Sie tragen dazu bei, dass sich Alternativen zum Freihandel entwickeln und die Armut in der Welt zurückgedrängt wird. Hierdurch rückt die Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele ein Stück näher.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei:
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