
Beiträge von Kindern im Radio, im Internet und im Fernsehen seien wirkungsvolle Mittel, um Gleichaltrige und Erwachsene für die Kinderrechte zu sensibilisieren und deren Einhaltung zu fördern, erklärte Plan. „Neben Schutz vor Gewalt und Ausbeutung haben Mädchen und Jungen ein Recht auf freie Meinungsäußerung und Information. Ihre Bedürfnisse zu achten und sie an allen Prozessen zu beteiligen, ist entscheidend für den Erfolg unserer Entwicklungsprogramme“, sagte Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland. „In unseren Medienprojekten werden Kinder und Jugendliche ermutigt, Probleme zu benennen und an deren Lösung mitzuwirken. Das fördert ihre Eigenständigkeit. Sie gewinnen mehr Selbstbewusstsein und erhalten so die Chance, Einfluss auf die eigene Zukunft zu nehmen.“
Dies zeige die Radiokampagne „Kids Waves“ (Kinderwellen) von Plan in neun westafrikanischen Ländern. Dort greifen laut Plan 700 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren einmal pro Woche zum Mikrofon und gestalten Sendungen für regionale Radiostationen. Auch von Kindern erstellte Zeitungen und Zeitschriften haben mittlerweile Tradition bei Plan. In Kolumbien gibt es in jedem Programmgebiet so genannte Kinderredakteure. Die von ihnen seit vier Jahren herausgegebene Zeitschrift „Caja Mag?ca“ (Zauberkasten) sei sehr beliebt und helfe vielen Kindern, durch die Gewalt im Land entstandene Traumata zu überwinden.
Für die Verwirklichung der Kinderrechte engagiert sich in Deutschland das Jugendforum von Plan Deutschland. Die 14- bis 18-Jährigen machen mit Aktionen auf die Situation von Gleichaltrigen weltweit – insbesondere in Entwicklungsländern – aufmerksam. Sie pflegen Kontakt zu Jugendinitiativen im In- und Ausland und haben gemeinsam mit Plan-Mitarbeitern eine internationale Jugendkonferenz organisiert.




