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Kirgistan: ROG schockiert über Morde an Journalisten

ROGBerlin/Paris (epo.de). – Reporter ohne Grenzen (ROG) ist zutiefst schockiert über den Mord an Alisher Sayipov (28). Der freie Journalist und Gründer der Zeitung „Sayasat“ („Politik“) war am Mittwoch gegen 19 Uhr Ortszeit vor den Räumen von „Radio Free Europe/Radio Liberty“ in Osch im Süden Kirgistans erschossen worden. Die Polizei vernimmt derzeit die Zeugen.

„Sayipov war ein mutiger und sehr professioneller Journalist“, erklärte Reporter ohne Grenzen. „Wir hoffen, dass die kirgisischen Behörden den Mord so schnell wie möglich aufklären.“

Sayipov hatte immer wieder den usbekischen Präsidenten Karimov kritisiert und sich für die Rechte der usbekischen Minderheit in Kirgistan eingesetzt. Er arbeitete u.a. für die Webseite „fergana.ru“, für „Radio Free Europe“ und für „Voice of America“. Bisher unbestätigten Informationen zufolge solle der Journalist kürzlich telefonische Drohungen erhalten haben, so ROG. Sayipov war verheiratet und Vater einer zwei Monate alten Tochter.

Bereits 2002 habe ein Zollbeamter an der usbekischen Grenze Sayipov tätlich angegriffen, berichtete ROG. Der Journalist hatte zuvor über korrupte Praktiken der usbekischen Grenzbeamten berichtet.

 www.reporter-ohne-grenzen.de

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