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UN Millennium-Tore vor dem Berliner Reichstag eröffnet

MIllennium KampagneBerlin (epo.de). – Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Susanne Kastner, und BMZ-Staatssekretärin Karin Kortmann haben am Dienstag die Präsentation der UN Millennium-Tore vor dem Reichstagsgebäude eröffnet. Die Tore zeigen die acht UN Millenniumsziele, deren Umsetzung bis zum Jahr 2015 auch die Deutsche Bundesregierung versprochen hat. Das gemeinsame Durchschreiten der Tore bezeichnete Staatssekretärin Kortmann als Zeichen der Bereitschaft, politische Verantwortung zur Umsetzung der Ziele zur Bekämpfung der extremen Armut zu übernehmen.

Zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages und Vertreter kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteure der Entwicklungszusammenarbeit nahmen an der Feierstunde teil. Sie unterstrichen dadurch die Notwendigkeit einer  kohärenten und durch politischen Willen gestärkte Umsetzung der UN Millenniumsziele auf allen politischen Ebenen.

Ren?e Ernst, Beauftragte der UN Millenniumkampagne in Deutschland, rief die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dazu auf, „nicht länger eine europäische Handels- und Subventionspolitik zu unterstützen, die gegen die Interessen der Entwicklungsländer gerichtet ist“. Für Ernst stehen die Tore vor dem Deutschen Bundestag am Ende einer 32 Städte-Tour für die Überzeugung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass die Finanzierung der Entwicklungshilfe drastisch erhöht werden muss, um den Skandal Armut entschiedener und wirksamer bekämpfen zu können.

Ulrich Nitschke, Leiter der InWEnt Servicestelle Kommunen in der einen Welt, bilanzierte beim anschließenden Gespräch mit Abgeordneten des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Paul-Löbe-Haus: „Über 70 deutsche Kommunen haben bereits Aktivitäten und klare Beschlüsse zu den MDGs gefasst. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ist froh, dass das internationale Engagement der Kommunen damit ein Gesicht bekommt, aktiv vor Ort gegen Kinderarbeit, für nachhaltige Beschaffung oder konkrete Klimaschutzmaßnahmen sind einige Beispiele für mehr Gerechtigkeit weltweit.“

www.millenniumkampagne.de

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