
Zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages und Vertreter kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteure der Entwicklungszusammenarbeit nahmen an der Feierstunde teil. Sie unterstrichen dadurch die Notwendigkeit einer kohärenten und durch politischen Willen gestärkte Umsetzung der UN Millenniumsziele auf allen politischen Ebenen.
Ren?e Ernst, Beauftragte der UN Millenniumkampagne in Deutschland, rief die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dazu auf, „nicht länger eine europäische Handels- und Subventionspolitik zu unterstützen, die gegen die Interessen der Entwicklungsländer gerichtet ist“. Für Ernst stehen die Tore vor dem Deutschen Bundestag am Ende einer 32 Städte-Tour für die Überzeugung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass die Finanzierung der Entwicklungshilfe drastisch erhöht werden muss, um den Skandal Armut entschiedener und wirksamer bekämpfen zu können.
Ulrich Nitschke, Leiter der InWEnt Servicestelle Kommunen in der einen Welt, bilanzierte beim anschließenden Gespräch mit Abgeordneten des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Paul-Löbe-Haus: „Über 70 deutsche Kommunen haben bereits Aktivitäten und klare Beschlüsse zu den MDGs gefasst. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ist froh, dass das internationale Engagement der Kommunen damit ein Gesicht bekommt, aktiv vor Ort gegen Kinderarbeit, für nachhaltige Beschaffung oder konkrete Klimaschutzmaßnahmen sind einige Beispiele für mehr Gerechtigkeit weltweit.“




