
„Olympische Spiele, die von schweren Menschenrechtsverletzungen überschattet sind, wären ein Affront gegen die Olympische Idee“, sagte Dirk Pleiter, China-Experte der deutschen ai-Sektion. „Jeder kann sich gegen die Menschenrechtsverletzungen in China engagieren und die Eilaktionen oder die Petitionen von amnesty international unterstützen.“ ai ruft weiterhin nicht zu einem Boykott der Olympischen Sommerspiele in Peking auf. Die Menschenrechtsorganisation hat China aufgefordert, die Ereignisse in Tibet durch die Vereinten Nationen unabhängig untersuchen zu lassen.
Als China den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2008 erhielt, habe die chinesische Regierung zugesichert, man werde im Zuge von Olympia auch die Menschenrechtssituation im Land verbessern, so ai. Doch während sich die Fackel China nähere, um das Olympische Feuer im Stadion von Peking zu entzünden, werde das Land von schwerwiegenden Menschenrechtsproblemen überschattet.
„Die internationale Gemeinschaft darf ihre Augen nicht davor verschließen, dass in China weiterhin schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen stattfinden“, sagte Pleiter. amnesty international fordere die chinesische Regierung auf, ihr Versprechen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen zu erfüllen und die Lage der Menschenrechte zu verbessern.




