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Entwicklungshilfe der EU sank 2007 um 1,7 Milliarden Euro

EU EntwicklungshilfeBrüssel/Berlin (epo.de). – Die Entwicklungshilfe der 27 Staaten der Europäischen Union ist im Jahr 2007 um 1,7 Milliarden Euro gesunken. Dies berichtete am Freitag die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf EU-Entwicklungskommissar Louis Michel. „2007 war ein ernster Fehlschlag für die Finanzhilfen für Entwicklung“, räumte Michel demnach ein. Mit 46,1 Mrd. Euro seien die EU-Staaten aber noch immer der weltweit größte Geber.

Nach Angaben der EU stellen die 27 Mitgliedsstaaten pro Kopf 93 Euro Öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) bereit, während die USA lediglich auf 53 Euro und Japan auf 44 Euro kommen. In einem Brief beklagte Michel jedoch, der Rückgang der EU-Hilfen um 1,7 Mrd. Euro entspreche der Summe, mit der 4.500 Schulen oder 1.200 Krankenhäuser hätten finanziert werden können.

Im Rahmen der UN-Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen haben sich die EU-Länder verpflichtet, bis zum Jahr 2015 mindestens 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für ODA bereit zu stellen. 2007 erreichte die Gemeinschaft lediglich 0,38%, während es 2006 noch 0,39% gewesen waren. Im Gegensatz zu den Leistungen der Mitgliedsländer ging die von der EU-Kommission verwaltete Entwicklungshilfe in der Summe nicht zurück.

» http://www.euopa.eu.int/

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