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DRK setzt Hilfe für Nordkorea fort

drk logoBerlin (epo.de). – Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, hat im nordkoreanischen Pjöngjang über die laufenden medizinischen Hilfsprogramme und humanitäre Maßnahmen in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2007 verhandelt. Die Projekte wurden bislang durch erhebliche Mittel der Bundesregierung finanziert. Seiters zeigte sich optimistisch, dass diese wichtigen humanitären Hilfsprogramme fortgeführt werden können. Im Rahmen seines Besuches wurde Seiters auch vom Staatsoberhaupt Kim Yong Nam empfangen.

Zur politischen Situation auf der koreanischen Halbinsel äußerte Seiters – auch mit Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit – den Wunsch, dass der Annäherungsprozess der beiden koreanischen Staaten, jedenfalls im humanitären Bereich, fortgesetzt werden möge. Auch müsse alles getan werden, um die streitigen Nuklearfragen einer friedlichen Lösung zuzuführen.

Aufgrund der angespannten Versorgungslage in Nordkorea, insbesondere in den ländlichen Gegenden, hat das Nordkoreanische Rote Kreuz um weitere medizinische Hilfsmaßnahmen über das Jahr 2008 hinaus gebeten. Seit Jahren versorgt das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes die Menschen in den nordkoreanischen Provinzen mit medizinischen Hilfsgütern und leistet humanitäre Hilfe und Beratung für die dortige Schwestergesellschaft.

www.drk.de

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