
Im Mai 2007 waren in dem Flüchtlingslager schwere Kämpfe zwischen der libanesischen Armee und der extremistischen Gruppierung Fatah al-Islam ausgebrochen, die sich des Lagers bemächtigt hatte. Nahr el-Bared wurde im Zuge der Kämpfe zerstört, 30.000 Bewohner in benachbarten Lagern und umliegenden Gemeinden notdürftig untergebracht.
Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr bereits mehr als 14 Mio. Euro für Nothilfe und Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung gestellt. „Die Bundesregierung unterstützt damit die Bemühungen der libanesischen Regierung und des Hilfswerks der Vereinten Nationen UNWRA zur Verbesserung der Lebensbedingungen palästinensischer Flüchtlinge im Libanon und damit auch für die Stabilisierung des Landes“, sagte Staatsminister Gloser.




