
Ban lobte ausdrücklich die Vermittlungsbemühungen des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki. Der Generalsekretär betonte, dass die UNO die Vermittlung weiter unterstütze und an den Treffen der Referenzgruppe teilnehmen werde.
„Die Referenzgruppe wird den Vermittlungsprozess begleiten und wenn nötig beraten, wie die Verhandlungen weitergeführt werden sollen“, sagte Michèle Montas. Weitere Mitglieder der Gruppe sind die Afrikanische Union und die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft. „Der Generalsekretär fordert alle Seiten auf, sich in guter Absicht an den Gesprächen zu beteiligen, damit eine dauerhafte Lösung gefunden und die dringenden wirtschaftlichen und humanitären Bedürfnisse der Bevölkerung Simbabwes befriedigt werden können“, so Montas.
Seit der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 29. März kam es immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen in Simbabwe. Vergangenen Monat hatte sich Robert Mugabe nach einer Stichwahl zum Sieger erklärt, nachdem Oppositionsführer Tsvangirai nicht mehr angetreten war.




