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WTO: Wo Medien in Nord und Süd die Schuld für das Scheitern suchen

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Genf/Berlin (epo). – Nach dem Abbruch der WTO-Verhandlungsrunde in Genf haben sich Industriestaaten und Entwicklungsländer gegenseitig die Schuld für das Scheitern eines von WTO Direktor Pascal Lamy vorgelegten Kompromisses zugewiesen. In den Mainstream Medien wird allgemein ein eskalierender Streit zwischen den USA einerseits und China und Indien andererseits über einen “Speziellen Schutzmechanismus” (SSM) als Ursache des Scheiterns hervorgehoben. Der SSM soll es ärmeren Ländern erlauben, Zölle zeitweise anzuheben, wenn die Importmengen für bestimmte Agrargüter stark ansteigen bzw. die Preise stark fallen. Medien des Südens zeichnen teilweise ein anderes Bild.

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