
Das mit kambodschanischen und internationalen Richterinnen und Richtern besetzte Tribunal nahm seine Arbeit Anfang 2006 auf. Die internationale Gemeinschaft betrachtet das Tribunal als entscheidend für die Aufarbeitung des Völkermords, begangen durch das Rote-Khmer-Regime.
Die Einberufung des Tribunals und die Anklage gegen die Hauptverantwortlichen des Völkermordes sollen zum Aufbau der Rechtsstaatlichkeit in Kambodscha beitragen, Vertrauen der Bevölkerung in rechtsstaatliche Prinzipien und Institutionen stärken. Unter dem Regime der Roten Khmer von 1975 – 1979 wurden nach BMZ-Angaben fast drei Millionen Menschen – ein gutes Drittel der damaligen Gesamtbevölkerung – verschleppt, gefoltert und ermordet.




