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epo Newsletter 080929

Liebe Leserinnen und Leser von Entwicklungspolitik Online,

zunächst in eigener Sache: epo.de zieht in den kommenden Tagen auf 
einen leistungsfähigeren Webserver um. In den letzten Wochen bauten 
sich die Seiten hin und wieder nur langsam auf – der derzeitige 
Webserver ist in seiner Kapazität oft zu sehr ausgelastet. Das freut 
uns einerseits, ärgert aber viele Nutzer vor allem mit schwierigem 
Internetzugang in Ländern des Südens. Falls es in den kommenden Tagen 
zu zeitweisen Einschränkungen beim Abruf von epo.de kommen sollte: 
Bitte haben Sie etwas Geduld. Es wird alles besser :-).

Hier die Übersicht über wichtige Termine in dieser Woche:

Im Berliner Martin-Gropius-Bau läuft noch bis 5.1.2009 die Ausstellung 
„Die Tropen. Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ (www.goethe.de/tropenausstellung
  – www.gropiusbau.de).

Am 29.9. findet in Paris ein Gipfeltreffen der EU mit Indien statt (www.eu2008.fr
). In Bonn tagt vom 29.9.-1.10. die Konferenz „EU-Africa-China: 
Building Partnerships“ (www.die-gdi.de). In Wien findet vom 
29.9.-4.10. die Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-
Organisation (IAEA) statt (www.iaea.org). Die UN-Konferenz über Handel 
und Entwicklung (UNCTAD) tagt vom 29.9.-10.10. in Wien (www.unctad.org).

Thema des 8. Petersburger Dialoges vom 30.9.-3.10. in St. Petersburg 
ist „Russland in der globalisierten Welt – Partner in der 
Modernisierung“, wobei am 2.10. deutsch-russische Konsultationen mit 
Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden (www.petersburger-
dialog.de). Der UNESCO – Exekutivrat tagt vom 30.9.-17.10. in Paris (www.unesco.org
, www.unesco.de).

Der 1.10. ist der International Tag der älteren Menschen (www.un.org) 
und der Weltmusiktag (www.unesco.org/imc). In Stockholm werden am 
1.10. die diesjährigen Preisträger des Alternativen Nobelpreises 
bekannt gegeben (www.rightlivelihood.org). In Tutzing verleiht die 
Evangelische Akademie am 1.10. den Toleranzpreis an die iranische 
Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi.

Am 3.10. findet in Astrakhan/Russland ein Gipfeltreffen der 5 
Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres statt (Iran, Aserbaidschan, 
Russland, Turkmenistan und Kasachstan). In Hamburg widmet sich eine 
Ausstellung der Welthungerhilfe dem Thema „Weltgewänder – Junges 
Modedesign mit Stoffen aus drei Kontinenten“ (www.mkg-hamburg.de).

Der 4.10. wird weltweit als Welttierschutztag begangen. Vom 4.-10.10. 
ist die Internationale Weltraumwoche der UNO geplant (www.unoosa.org).

Der 5.10. ist der Welttag des Lehrers (www.unesco.org). In Brasilien 
finden am 5.10. Kommunalwahlen statt. Und vom 5.-14.10. tagt in 
Barcelona der 4. Kongress der Weltnaturschutzorganisation „World
Conservation Union“ (www.iucn.org).

Hier die wichtigsten Themen, über die epo bereits berichtete:

AGDF gegen Verlängerung des Bundeswehrmandats in Afghanistan
Im Vorfeld der Abstimmung im Deutschen Bundestag über eine 
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr hat die 
Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden 
(AGDF) in einer Resolution die Abgeordneten zu einem Nein 
aufgefordert, „solange der Wille für eine Neuorientierung der 
Afghanistanpolitik fehlt“.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4207&Itemid=68

MDG-Gipfel: UNO erhält Zusagen über 16 Milliarden US-Dollar
Beim High Level Event zu den Millenniums-Entwicklungszielen haben 
Regierungen, Stiftungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft nach 
Angaben der Vereinten Nationen zusätzliche Verpflichtungen 
angekündigt. Die Hauptgeberländer und Partner sagten  weitere Mittel 
zu. Es blieb aber unklar, ob es sich dabei um neue Zusagen handelt.
http://www.un.org/millenniumgoals/2008highlevel

Wieczorek-Zeul: Licht und Schatten beim MDG-Gipfel
Zum Abschluss der UN-Überprüfungskonferenz zu den Millenniums-
Entwicklungszielen hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-
Zeul (SPD) eine gemischte Bilanz gezogen. „In der Bilanz gibt es Licht 
und Schatten“, sagte die Ministerin. „Weltweit gibt es enorme 
Fortschritte in der Armutsbekämpfung, insbesondere in Südostasien. 
Subsahara-Afrika ist dagegen die Region, die noch am weitesten davon 
entfernt ist, die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen.“
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4205&Itemid=84

IWF: 50 Länder leiden noch unter der Ernährungs- und Benzinpreiskrise
Trotz des Sinkens der Nahrungsmittel- und Rohölpreise auf dem 
Weltmarkt leiden nach einer Untersuchung des Internationalen 
Währungsfonds (IWF) noch unter den Auswirkungen der Krise. Sie seien 
in Gefahr, ihre Devisenreserven zu verlieren, sagte IWF-Direktor 
Dominique Strauss-Kahn am Donnerstag in Washington. Die „Schocks“ 
seien mit einer steigenden Inflation und einem geringeren 
Wirtschaftswachstum verbunden, sagte der IWF-Chef. Afrika drohe damit 
noch weiter vom Weg zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele 
abzukommen.
http://www.imf.org/external/pubs/ft/survey/so/2008/NEW092408A.htm

FIAN legt kritische Analyse der UN-Strategie zur Hungerbekämpfung vor
Zur Halbzeitbilanz der Millenniumsentwicklungsziele der UNO hat FIAN, 
die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf 
Nahrung, ein Positionspapier zum Aktionsplan gegen den Hunger 
vorgelegt, den die UNO gemeinsam mit der Weltbank und dem 
Internationalen Währungsfonds erarbeitet hat. FIAN begrüßt die größere 
Aufmerksamkeit der UNO für die ländliche Entwicklung, sieht aber 
erhebliche Widersprüche bei den konkreten Handlungsvorschlägen.
http://www.eponews.net/?p=180

UN-Gipfel in New York berät über Millenniums-Entwicklungsziele
Im UN-Hauptquartier in New York haben Vertreter von mehr als 80 
Staaten, UN-Organisationen, zahlreichen Organisationen der 
Zivilgesellschaft und privater Stiftungen am Donnerstag Beratungen 
über den Stand der Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium 
Development Goals, MDG) aufgenommen. Das High-Level Meeting, 
überschattet von der Finanzmarktkrise, ist das wichtigste Treffen der 
vergangenen Jahre für das Millenniumprojekt, das sich unter anderem 
zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der in absoluter Armut lebenden 
Menschen bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4203&Itemid=84

WFP startet Programm für Hunderttausende Kleinbauern
Hunderttausende Kleinbauern sollen durch eine neuartige Initiative von 
der Armut befreit werden und binnen weniger Jahre zu effizienten 
Produzenten für die Märkte ihrer Heimatländer werden, die vielfach von 
der Welternährungskrise getroffen sind. Das Welternährungsprogramm der 
Vereinten Nationen (WFP) hat jetzt in New York – gemeinsam mit der 
Bill & Melinda Gates Stiftung und der Howard G. Buffett Stiftung – die 
Initiative „Purchase for Progress“ (P4P) vorgestellt, die die 
Einkommen von mindestens 350.000 armen Bauern in Entwicklungsländern 
substantiell steigern soll.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4200&Itemid=34

Hilfsorganisationen: Nahost-Quartett fundamental gescheitert
„Das Nahost-Quartett ist gescheitert. Weder das Leben der 
Palästinenser wurde verbessert noch die Aussicht auf Frieden erhöht.“ 
Dies sind die Kernaussagen eines von CARE Deutschland-Luxemburg, 
medico international Deutschland und 16 weiteren internationalen 
Hilfsorganisationen veröffentlichten Berichtes zur Lage im Nahen 
Osten. Anlass ist das für Freitag geplante Treffen des Nahost-
Quartetts in New York.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4199&Itemid=68

SÜDWIND: Industrieländer knausern bei der Armutsbekämpfung
Zur Halbzeitbilanz über die im Jahr 2000 von den UN-Mitgliedsstaaten 
vereinbarten Millennium-Entwicklungsziele (MDG) hat das SÜDWIND-
Institut davor gewarnt, dass die Entwicklungsziele weiter in den 
Hintergrund der Aufmerksamkeit geraten könnten. “Die bisherigen 
Prognosen gehen davon aus, dass die Ziele nicht wie vereinbart bis 
2015 erreicht werden, wenn es nicht zu einer drastischen Erhöhung der 
Entwicklungsfinanzierung kommt”, so das Institut. Weitere weltweite 
Krisenszenarien bedrohten die Armen zusätzlich. Um die Ziele zu 
erreichen, fordert SÜDWIND eine deutliche Steigerung der 
Entwicklungshilfe sowie eine wirksamere Entwicklungszusammenarbeit.
http://www.eponews.net/?p=178

Familienplanung für Entwicklung armer Länder unverzichtbar
Ohne konsequente Investitionen in Familienplanung und sie begleitende 
Gesundheitsmaßnahmen können die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) 
nicht erreicht werden. Das rasante Bevölkerungswachstum und die 
schlechte Gesundheitsversorgung in vielen Entwicklungsländern trügen 
entscheidend zur Armut vieler Menschen bei, erklärte die Deutsche 
Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich der Veröffentlichung einer 
aktuellen Studie zum UN-Gipfel zu den Millenniums-Entwicklungszielen 
in New York.
http://www.eponews.net/?p=176

MDG-Gipfel: Bono bloggt auf FT.com
Die Zivilgesellschaft drängt auf Erfolge: Bono und Bob Geldof führen 
als Lobbyisten gegen Armut beim High Level Event der Vereinten 
Nationen in New York zahlreiche Gespräche mit politischen 
Entscheidern. Bono bloggt über den Fortgang der Konferenz täglich auf 
der Website der Financial Times.
http://blogs.ft.com/mdg/

EED fordert Steigerung der deutschen Entwicklungshilfe um 1,8 
Milliarden US-Dollar

Die Kirchen und die kirchlichen Entwicklungsorganisationen halten die 
Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele für unabdingbar für 
menschliche Entwicklung, Frieden und Sicherheit im 21. Jahrhundert. 
Das erklärte der Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes 
(EED), Wilfried Steen, anlässlich des High-level Events der Vereinten 
Nationen am Donnerstag in New York. Steen forderte die deutsche 
Bundesregierung auf, dem Appell von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon 
nachzukommen und in den nächsten zwei Jahren ihre Entwicklungshilfe um 
rund 1,8 Milliarden US Dollar zu steigern.
http://www.eponews.net/?p=170

Chad: A New Conflict Resolution Framework
Chad will face continuing security threats and political crises unless 
Chadians adopt a new and inclusive approach toward national 
reconciliation, supported by the international community. Chad: A New 
Conflict Resolution Framework, the latest report from the 
International Crisis Group, examines the escalation of violence and 
ethnic tensions in Chad and recommends a new and credible framework 
for negotiation to address the political and security crisis within 
the country and in the region. Far from setting Chad on the road to 
reform, the political agreement signed between the government and the 
political opposition on 13 August 2007 focused narrowly on electoral 
reforms and is incapable of providing the basis for fundamental shifts 
of governance.
http://www.eponews.net/?p=168

Deutschland entsendet Beobachter nach Georgien
Die deutsche Bundesregierung will bis zu 20 Polizeivollzugsbeamte und 
beamtinnen sowie weitere zwanzig zivile Experten nach Georgien 
entsenden. Grundlage dafür sei die am 15. September vom Europäischen 
Rat beschlossene Einsetzung einer zivilen EU-Beobachtermission im 
Kaukasus, teilte das Bundespresseamt am Mittwoch in Berlin mit.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4201&Itemid=84

AWZ: Privatwirtschaft in Entwicklungsländern muss gestärkt werden
Der Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat 
am Mittwoch Experten zum Thema “Entwicklungszusammenarbeit und 
Außenwirtschaftsförderung” angehört. Nach einer Meldung von “heute im 
Bundestag” (hib) waren sich die Sachverständigen darin einig, der 
Ausbau eines funktionierenden privatwirtschaftlichen Sektors bilde die 
Grundlage für wirtschaftlichen Fortschritt in Entwicklungs- und 
Schwellenländern. Haupthindernisse für Entwicklung und Investition 
sind nach Ansicht der Experten Korruption, ausufernde Bürokratie und 
die fehlende Infrastruktur.
http://www.eponews.net/?p=165

Gewerkschaften und NRO gründen Supermarkt-Initiative
Die sechs größten Supermarktketten verfügen über einen Marktanteil von 
rund 90 Prozent. Angesichts dieser hohen Marktkonzentration hat eine 
neu gegründete Supermarkt-Initiative gefordert, dass soziale und 
ökologische Standards in der Supermarkt-Lieferkette eingehalten 
werden. In Berlin verlangte das Bündnis von 19 Organisationen aus den 
Bereichen Entwicklung, Umwelt und bäuerliche Landwirtschaft sowie 
Gewerkschaften am Mittwoch zudem eine umfassende Prüfung der 
Einkaufsmacht der Supermarktketten durch das Bundeskartellamt.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4198&Itemid=34

Indien: Malteser weiten Soforthilfe für Flutopfer aus
Der nordindische Bundesstaat Uttar Pradesh steht unter Wasser: Aus den 
übervollen Staudämmen des Nachbarlandes Nepal wurden nach weiteren 
starken Monsunregenfällen mehr als 500.000 Kubikmeter Wasser 
abgelassen. “Hier sind alle Straßen überschwemmt, die Menschen 
flüchten in Panik auf die Dämme”, berichtet Annette Wächter-Schneider, 
langjährige Indienreferentin der Malteser, die sich derzeit in der 
Krisenregion aufhält.
http://www.eponews.net/?p=158

Neue Studie enthüllt Arbeitsrechtsverletzungen in asiatischen 
Handyfabriken

Eine neue Studie der europäischen makeITfair-Kampagne kratzt am 
glänzenden Image der Elektronikindustrie. Die Studie enthüllt 
erschreckende Arbeitsbedingungen in asiatischen Handyfabriken: Junge 
Arbeiter hantierten ohne Schutzkleidung mit Chemikalien, leisteten 
exzessive Überstunden, um ihre Grundbedürfnisse zu decken, und würden 
für fehlerhafte Produktion bestraft, so die Publikation. In den 
Exportproduktionszonen in einigen Ländern Asiens, wo die Firmen 
angesiedelt sind, würden Proteste oft brutal unterdrückt. Die 
untersuchten Firmen liefern ihre Produkte an alle großen Handy-Firmen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4196&Itemid=34

Grüne: Entwicklungspolitik und Außenwirtschafts-Förderung müssen klar 
getrennt werden

Eine klare Trennung von Entwicklungspolitik und Förderung der 
Wirtschaft in den Ländern des Südens hat die Bundestagsfraktion 
Bündnis 90/Die Grünen gefordert. Anlässlich einer Anhörung im 
Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur 
„Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung“ lehnten 
Thilo Hoppe, Sprecher der AG Globalisierung, Global Governance und 
Welthandel, und Wolfgang Strengmann-Kuhn, außenwirtschaftspolitischer 
Sprecher der Grünen, eine Vermischung dieser Politikfelder ab.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4197&Itemid=31

Clashes in Eastern DR Congo continue – UN
According to the United Nations, heavy fighting has continued over the 
past few days in the eastern part of the Democratic Republic of the 
Congo (DRC), despite repeated calls for an immediate halt to 
hostilities and respect for a ceasefire signed last week. The United 
Nations mission in the vast African nation reported, that the clashes 
that erupted a few weeks ago between the Congolese armed forces 
(FARDC) and the National Congress for the Defense of the People (CNDP) 
has been some of the worst in more than a year and a violation of the 
Actes d’engagement signed by the parties in January.
http://www.eponews.net/?p=155

Deutschland verstärkt Unterstützung für Rote-Khmer-Tribunal in 
Kambodscha

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat dem 
Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon angekündigt, die 
juristische Aufarbeitung des Rote-Khmer-Regimes in Kambodscha 
weiterhin finanziell zu unterstützen. Das Bundesministerium für 
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird für die 
Arbeit des Rote-Khmer-Tribunals für die Jahre 2009 und 2010 insgesamt 
drei Millionen Euro bereitstellen. Das BMZ hatte sich bereits mit 1,5 
Millionen Euro an den Kosten des von den Vereinten Nationen 
geförderten Tribunals beteiligt.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4194&Itemid=31

Amnesty und Pro Asyl fordern Aufnahme irakischer Flüchtlinge
Die Bundesregierung muss nach Auffassung von amnesty international 
irakische Flüchtlinge aufnehmen und darf eine Entscheidung nicht 
erneut vertagen. Die Aufnahme von irakischen Flüchtlingen müsse der 
Auftakt eines jährlichen Resettlementprogramms von Flüchtlingen in 
Deutschland sein, forderten Amnesty International und PRO ASYL am 
Dienstag im Vorfeld der Ratssitzung der EU-Justiz- und Innenminister 
am 25./26. September in Brüssel.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4193&Itemid=84

BMZ: Erneuerbare Energien für Bosnien und Herzegowina
Erneuerbare Energien, die Versorgung mit Trinkwasser und die 
Entsorgung von Abwässern sind Schwerpunkte der deutschen 
Entwicklungszusammenarbeit mit Bosnien und Herzegowina. Deutschland 
stellt dafür in den nächsten Jahren insgesamt 64 Millionen Euro 
bereit. Dies wurde jetzt in deutsch-bosnischen Regierungsverhandlungen 
vereinbart.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4192&Itemid=31

LINKE kritisert Treffen mit afghanischem Ex-Warlord im BMZ
Die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heike 
Hänsel, hat der deutschen Bundesregierung vorgeworfen, in Afghanistan 
auf die falschen Bündnispartner zu setzen. Mit der Einladung des 
ehemaligen Warlords Hadj Mohammad Mohaqeq zu einem Treffen im 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
(BMZ) in Berlin zeige die Bundesregierung einmal mehr, „dass sie in 
Afghanistan auf die falschen Konzepte, die falschen Instrumente und 
die falschen Leute setzt“, erklärte Hänsel am Montag in Berlin.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4191&Itemid=31

Auswärtiges Amt erhöht humanitäre Hilfe für Simbabwe um eine Million 
Euro
Das Auswärtige Amt (AA) hat seine humanitäre Hilfe für Simbabwe um 
rund eine Million Euro auf insgesamt bis zu zwei Millionen Euro 
aufgestockt. Auch nach dem Abkommen über Machtteilung zwischen dem 
simbabwischen Präsidenten Mugabe und dem designierten 
Ministerpräsidenten Tsvangirai sei die Versorgungslage der Bevölkerung 
Simbabwes desolat, erklärte das AA am Montag in Berlin. Gemeinsam mit 
deutschen und internationalen Hilfsorganisationen würden daher 
Nothilfeprojekte zu Gunsten in Not geratenen Zivilbevölkerung gefördert.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4190&Itemid=68

Leitfaden zur Ankurbelung des Indien-Geschäfts
Manuel Vermeer und Clas Neumann haben ein „Praxishandbuch Indien“ 
vorgelegt, das neben Vorschlägen, wie mittelständische Unternehmen 
sich auf dem wachsenden indischen Markt engagieren können, auch eine 
politische Landeskunde und Tipps in Sachen kultureller Sensibilität 
bietet. Ein nüchtern und kenntnisreich verfasstes „Pfadfinderhandbuch“ 
für Investoren, urteilt Heinz Werner Wessler in seiner Rezension.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4189&Itemid=138

Weltfriedenstag von zahlreichen Anschlägen überschattet
Die Vereinten Nationen haben den 21. September zum Internationalen Tag 
des Friedens ausgerufen. Der Weltfriedenstag soll daran erinnern, dass 
sich die Weltgemeinschaft zum „Frieden stiften“ verpflichtet hat. Doch 
neben den Kriegen im Irak und in Afghanistan, schwelenden Konflikten 
wie in Georgien (Südossetien und Abchasien) oder Aserbaidschan oder 
Sri Lanka häufen sich Anschläge und politisch motivierte Attentate. In 
Islamabad (Pakistan) starben bei einem Anschlag mehr als 60 Menschen. 
In Mauretanien am Samstag die Leichen von zwölf Soldaten entdeckt, die 
vermutlich von islamischen Extremisten getötet worden waren.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4188&Itemid=84

World Leaders Tackle Africa’s Development Needs at General Assembly 
Event

The United Nations General Assembly is convening a high-level meeting 
today on Africa’s development needs, amid growing concerns that the 
continent is lagging behind other regions in the global campaign to 
halve poverty, illiteracy and other socio-economic ills by 2015.
http://www.eponews.net/?p=153

World Vision: Gesundheit von Kleinkindern und Müttern muss im Fokus 
des Gipfels in New York stehen

Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die 
Regierungsvertreter auf dem Millenniumsgipfel in New York dazu 
aufgerufen, mehr für die Gesundheit von Kleinkindern und deren Mütter 
zu tun. “Wenn man die Gesundheit von Kleinkindern und Müttern (MDG-
Ziele 4 und 5) verbessert, so hat das unmittelbaren positiven Einfluss 
auf die restlichen Millenniumsentwicklungsziele”, sagte Albrecht 
Hartmann, Bereichsleiter Internationale Programme.
http://www.eponews.net/?p=151

Celebrate Women Communicators Building Peace
It may seem ironic to celebrate an International Day of Peace when 
conflicts rage in Afghanistan, Colombia, Georgia, Iraq, Zimbabwe, and 
many other countries. Yet, focusing the world’s attention on the 
possibility of peace – even for 24 hours – gives people a chance to 
reflect individually and collectively on what they can to do to make a 
difference.
http://www.eponews.net/?p=148

Mit den besten Wünschen für die neue Woche,

Ihre epo Redaktion
redaktion@epo.de
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