Berlin (epo.de). – Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit, gehen in der Provinz Nord Kivu in der Demokratischen Republik Kongo die bewaffneten Konflikte zwischen Regierungstruppen und Rebellengruppen mit unverminderter Grausamkeit weiter. Es ist vor allem ein Krieg gegen Frauen und Kinder: Der Einsatz von Kindersoldaten nimmt wieder zu; für zwei Kinder, die frei kommen, würden fünf neue rekrutiert, erklärte amnesty international in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Die Zahl der Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen in der umkämpften Provinz sei sehr hoch; Vergewaltigungen würden als Kriegswaffe eingesetzt. Der Bericht „North Kivu: No end to the war against women and children“ (PDF) basiert auf zahlreichen Zeugenaussagen, die ai in Nord-Kivu im Frühjahr 2008 aufgenommen hat.





