Liebe Leserinnen und Leser von Entwicklungspolitik Online,
hier eine Übersicht über wichtige Termine in dieser Woche:
In Johannesburg / Südafrika geht am 22. Oktober die 7. Pan-Afrika-Konferenz des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes zu Ende. (www.ifrc.org/meetings). In Manila / Philippinen findet noch bis zum 22.10. der 3. Weltkongress von Frauen in Politik und Verwaltung (www.capwip.org/3rdglobalcongress.htm) statt.
Am 20.10. findet in Bonn die Sitzung der Deutschen UNESCO-Kommission statt (www.unesco.de). Vom 20.- 21.10. trifft sich in Paris die europäisch-afrikanische Konferenz zum Thema ‚Migration und Entwicklung‘ (www.eu2008.fr).
In Potsdam findet am 21. Oktober die Klimakonferenz des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung mit dem Motto: ‚Vom Wissen zum Handeln – gemeinsame Verantwortung im Klimawandel‘ (www.potsdamer-klimakonferenz.de) statt. Vom 21.- 24.10. tagt in Moskau das deutsch-russische Umweltforum (www.bruecke-osteuropa.de).
Vom 22.- 24.10. findet in Freiburg im Breisgau der Kongress über erneuerbare Energie zum Thema: ‚Silicon materials for photovoltaics‘ (www.solarsummits.de) statt. In Eisenach und Weimar wird vom 22.- 24.10. die Jahreskonferenz des Vereins ‚UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V.‘ veranstaltet
(www.unesco-welterbe.de).
Am 23.10. treffen sich in Tirana / Albanien zum 19. Mal die Außenminister der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation. Vom 23.-24.10. findet in Wien ein Symposium des ‚Forums Alpbach‘ (www.alpbach.org/index.php?id=663) zur Globalisierung statt. In Madrid findet vom 23.- 24.10. die Vorbereitungskonferenz für die Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (www.irena.org) statt. Vom 23.- 24.10. wird in Brüssel die Konferenz des Europarates zum Jahr des interkulturellen Dialogs ‚Heritage and Dialogue‘ (www.coe.int) veranstaltet.
Weltweit werden am 24.10. der Tag der Vereinten Nationen (UN) und der Tag der Information über Entwicklungsfragen der UNO begangen (www.unrig.org). Am selben Tag wird bundesweit der Tag der Bibliotheken gefeiert. Am 24.10. findet in Oviedo / Spanien die Verleihung der Prinz-von-Asturien-Preise in 8 Kategorien statt. Unter anderem für Völkerverständigung an die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt und für Internationale Zusammenarbeit an vier afrikanische Einrichtungen für den Kampf gegen Malaria (www.fundacionprincipedeasturias.org). In Peking / China findet vom 24.-25.10. der 7. Asien-Europa-Gipfel (ASEM 7) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt (www.aseminfoboard.org). Außerdem beginnt am 24. Oktober (bis 30.10.) weltweit die Abrüstungswoche der UN (www.un.org/Depts/dhl/disarmament/).
Und hier die wichtigsten Themen, über die epo.de berichtete:
Ina Zeuch – Kunst abseits des Klischees
Drei Momente, drei Szenen, die nacheinander wie Schnappschüsse aufgereiht sind. Ein Auto fährt vorbei, davor steht in Rückenansicht ein Mann mit Baseballmütze. Szene zwei: ein Fernseher, auf dessen Bildschirm eine rothaarige Frau zu sehen ist, möglicherweise aus einer Soap. Das dritte Bild dieses „Kurzfilmes“, wie die Künstlerin Ina Zeuch solche Gemälde betitelt, in denen sie mehrere Straßenszenen aneinander reiht, zeigt wieder das Auto. Daran gelehnt diesmal ein junger Mann im Gespräch mit dem Fahrer. Der anonyme Mann mit Basecap ist nur noch am Rande sichtbar. Mit der Darstellung des Banalen und Alltäglichen, wie dieser Szene in den Straßen Dakars, gelingt es der Künstlerin Authentizität zu vermitteln. Ein Porträt von Anne Klinnert.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4269&Itemid=35
Entwicklungsländer: Unschuldige Opfer der Finanzkrise
New Delhi/Berlin (epo.de). – ‚Welchen Einfluss hat der Handel auf die Armen?‘, fragen sich Regierungsvertreter, Handels- und Entwicklungsexperten derzeit auf einer dreitägigen Konferenz der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Neu-Delhi. Die meisten Redner sind sich einig: Die schnell wachsende Exportwirtschaft hat, wenn auch ungleichgewichtig, dazu beigetragen, die Armut in Indien zu verringern. Doch die Angst grassiert, dass die Fortschritte in Indien und anderen wachstumsstarken Entwicklungs- und Schwellenländern durch die ‚Turbulenzen‘ der Finanzmarktkrise zunichte gemacht werden könnten. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) legte am Freitag eine neue Studie vor, die vor den Folgen der wachsenden Kluft bei der Einkommensverteilung weltweit wanrt: mehr Kriminalität, mehr Hungeropfer, eine geringere Lebenserwartung und weniger Bildung.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4268&Itemid=34
Income Gap Between Rich and Poor is Huge and Growing – UN Report
The gap between high and low wage earners has increased dramatically in most of the world since the early 1990s despite strong economic growth that created millions of new jobs, according to a report published on Friday by the United Nations labour agency (ILO). The new study also said that the major share of the cost of the current financial and economic crisis will rest on the shoulders of hundreds of millions of people who have not shared in the benefits of the previous global economic expansion.
http://www.eponews.net/?p=295#more-295
Stiftung ‚Menschen für Menschen‘ fordert Kampf gegen Armut
München (epo.de/MfM). – Stiftungsgründer Karlheinz Böhm und seine Ehefrau Almaz Böhm haben am Donnerstag in München vor dem UN-Aktionstag ‚Stand Up‘, bei dem von Freitag bis Sonntag Menschen auf der ganzen Welt ein Zeichen für die Umsetzung der Entwicklungsziele aus dem Jahr 2000 setzen, Politiker und Bürger zum entschiedenen Kampf gegen Armut aufgefordert: ‚Die Bedrohungen, die weltweit von Hunger und Armut ausgehen, stellen die Menschheit vor die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die UN-Aktion ist ein gutes Mittel, sich diese Problematik immer wieder vor Augen zu führen.‘
http://www.eponews.net/?p=284#more-284
UNHCR: Den Worten im Einwanderungspakt der EU müssen Taten folgen
Berlin/Brüssel (epo.de/hcr). – Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hat die Europäische Union dazu aufgerufen, dem Bekenntnis zum Flüchtlingsschutz im am Donnerstag verabschiedeten Europäischen „Pakt zu Einwanderung und Asyl“ Taten folgen zulassen. Der Europäische Rat bekennt sich im Pakt nachdrücklich dazu, die EU-Migrations- und Asylpolitik in Übereinstimmung mit internationalem Menschen- und Flüchtlingsrecht zu gestalten. Das UNHCR begrüße dies, erklärte die Organisation am Donnerstag in Berlin.
http://www.eponews.net/?p=291#more-291
Welternährungstag: Furcht vor den Folgen der Finanzkrise
Berlin (epo.de). – Anlässlich des Welternährungstages haben Hilfsorganisationen, Parteien und Globalisierungsgegner auf den sich ausbreitenden Hunger in der Welt hingewiesen und zu dessen Bekämpfung aufgerufen. Es wird befürchtet, dass die anhaltende Finanzkrise Armut und Ungerechtigkeit in der Welt weiter verstärken wird. Der Welternährungstag findet jedes Jahr am 16. Oktober statt und soll an die vielen an Hunger leidenden Menschen erinnern. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO, eine Sonderorganisation der UNO wurde am 16. Oktober 1945 mit der Aufgabe, die weltweite Ernährung sicherzustellen, gegründet.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4267&Itemid=84
VENRO-Umfrage: Armutsbekämpfung bringt Wählerstimmen
Berlin (epo.de). – Entwicklungspolitik und Armutsbekämpfung stehen bei der Mehrheit der deutschen Bevölkerung überraschend hoch im Kurs. Bei der Bundestagswahl 2009 wollen sich einer Umfrage zufolge viele Wähler für eine Partei mit entwicklungspolitischem Profil entscheiden: Drei von vier Wählern ist dies wichtig. Das ist zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage, die Infratest im Auftrag des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) vorgenommen hat. Die Umfrage lief im Rahmen der Aktion ‚Deine Stimme gegen Armut‘ und wurde am Donnerstag in Berlin anlässlich des Internationalen Tages der Armutsbekämpfung (17. Oktober) veröffentlicht.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4266&Itemid=31
Oikocredit erwartet mehr Investitionen in Mikrokredite
Bonn/Berlin (epo.de). – Die internationale Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit rechnet trotz der weltweiten Finanzkrise mit einem deutlichen Plus bei ihren nachhaltigen Geldanlagen. Von Januar bis September 2008 erzielte Oikocredit einen Kapitalzuwachs von rund 20 Millionen Euro. Oikocredit vergibt zum überwiegenden Teil Kredite an Mikrofinanz-Institutionen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4261&Itemid=34
Entwicklungsorganisationen legen Studie zum weltweiten Hunger vor
Berlin (epo.de). – Durch die dramatisch gestiegenen Preise für Nahrungsmittel hat die Zahl der Hungernden drastisch zugenommen. Im vergangenen Jahr ist sie weltweit um 73 auf 923 Millionen Menschen angestiegen. Anlässlich des Welthungertages am 16. Oktober fordern die evangelische Hilfsaktion ‚Brot für die Welt‘ und die Entwicklungsorganisation Germanwatch gezielte Maßnahmen zur Hungerbekämpfung. Es müssten wesentlich mehr Mittel zur Förderung des ländlichen Raums in Entwicklungsländern bereit gestellt werden. Ihre Forderung untermauern beide Organisationen mit der gemeinsamen Studie ‚Ist Essen bald Luxus?‘
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4263&Itemid=84
MISEREOR und Heinrich-Böll-Stiftung: Spekulationen in der Landwirtschaft müssen reguliert werden
Aachen/Berlin (epo.de). – Das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) haben anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober in einer gemeinsamen Studie einen umfassenden Kurswechsel in der internationalen Agrarpolitik gefordert. Seit über zehn Jahren steige die Zahl der Hungernden weltweit an. Im Jahr 2008 seien es bereits mehr als 923 Millionen Menschen. Diese Zahl dokumentiere die verfehlte Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte und müsse Anlass genug sein, die Ausrichtung der Landwirtschaft grundlegend zu ändern, erklärten die Organisationen. Als eine Ursache für die weltweit gestiegenen Nahrungsmittelpreise sehen MISEREOR und die HBS die Spekulationen an den Weltbörsen, deren Aktivitäten besser reguliert werden müssten, heißt es in der Studie, die im Auftrag des EcoFair Trade Dialogues veröffentlicht wurde. EcoFair Trade Dialogue ist eine gemeinsame initiative von MISEREOR und der Heinrich-Böll-Stiftung.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4265&Itemid=84
Top UN Envoy Warns Deadly Afghan Attacks on Increase as Situation Worsens
New York (epo.de/un). – The number of violent attacks in Afghanistan in the last few months has been the highest since 2002 as the insurgency spreads beyond the south and east of the country, the top United Nations envoy told the Security Council on Tuesday.
http://www.eponews.net/?p=248
Fighting on Two Fronts in Eastern DR Congo Uproots over 150,000 People
New York (epo.de/un). – More than 150,000 people have been driven from their homes in the north-east of the Democratic Republic of the Congo (DRC) over the past two months by fighting on two fronts, with dissident Congolese and Ugandan rebels, the United Nations refugee agency reported on Tuesday, announcing efforts to boost relief aid.
http://www.eponews.net/?p=252#more-252
World Vision: 178 Millionen Kinder leiden unter schweren Mangelerscheinungen
Friedrichsdorf (epo.de/wv). – Anlässlich des Welternährungstages am Donnerstag hat World Vision in Friedrichsdorf erklärt, dass Kinder die anfälligsten Mitglieder unserer Gesellschaft in Bezug auf die aktuelle Nahrungsmittelkrise sind. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass derzeit 178 Millionen Kinder unter schweren Mangelerscheinungen leiden und fünf Millionen Kinder daran jährlich sterben. Aus diesem Grund fordert World Vision, dass das Recht der Kinder auf ausreichende und gesunde Ernährung durchgesetz werden muss, dass Kleinbauern und nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden und dass Entwicklungsländern das Recht zugestanden wird, den fairen Marktzugang ihrer Kleinbauern zu schützen.
http://www.eponews.net/?p=256#more-256
FAO: Financial crash could deepen food crisis
Rom (epo.de/fao). – Governments should avoid reducing aid to developing countries’ agriculture and introducing protectionist trade measures in response to the unfolding global financial crisis, FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) Director-General Jacques Diouf cautioned on Wednesday in Rome.
http://www.eponews.net/?p=265#more-265
Kinderhilfswerk Plan: Tilapia-Barsche gegen Malaria
Hamburg (epo.de/plan). – Zum Welternährungstag am 16. Oktober hat das Kinderhilfswerk Plan Inernational am Mittwoch in Hamburg ein außergewöhnliches Ernährungsprojekt in Ghana vorgestellt. Zwei positive Aspekte werden dabei miteinander verbunden: Der Tilapia-Barsch sei ein wertvoller Eiweißlieferant für die Bevölkerung, gleichzeitig bekämpfe der Fisch die Ausbreitung der Anopheles-Mücke und helfe dabei, die Verbreitung der Malaria einzudämmen.
http://www.eponews.net/?p=269#more-269
Wieczorek-Zeul: Fast eine Milliarde Menschen hungern
Berlin (epo.de/BMZ). – Zum Welternährungstag am 16. Oktober hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul am Mittwoch in Berlin erklärt, es sei ‚ein Skandal, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts weltweit fast eine Milliarde Menschen hungern. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Hungernden um fast 10 Prozent gestiegen. Dies dürfen wir nicht zulassen! Wenn die internationale Gemeinschaft für die Rettung des Finanzsystems innerhalb kürzester Zeit viele Hundert Milliarden Dollar mobilisieren kann, muss es auch möglich sein, die Milliardenbeträge zu mobilisieren, die notwendig ist, um die Welt vor Hunger und Armut zu retten.‘
http://www.eponews.net/?p=272#more-272
Attac: Rettungspaket für Banken sozial gerecht finanzieren – Ban besorgt über Folgen für den Süden
Berlin (epo.de). – Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die deutsche Bundesregierung und den Bundestag aufgefordert, das geplante Rettungspaket für die Banken in Höhe von insgesamt 470 Milliarden Euro sozial gerecht zu finanzieren. Medienberichten zufolge rechnet die Bundesregierung mit einer Haushaltsbelastung von mindestens 20 Milliarden Euro durch Ausfälle bei dem 400 Milliarden Euro umfassenden Garantiefonds. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich beunruhigt über die Folgen die weltweite Finanzkrise und für die ärmsten Länder.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4257&Itemid=34
Welthunger-Index 2008: 33 Länder haben ‚gravierende‘ bis ’sehr ernste‘ Hungersituation
Berlin (epo.de). – In 33 Ländern weltweit herrscht eine ’sehr ernste‘ oder ‚gravierende‘ Hungersituation. Diese Länder bilden die Schlusslichter im Welthunger-Index 2008 (WHI 08), den das Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) aus Washington und die Welthungerhilfe anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober am Dienstag in Berlin vorstellten. Die Demokratische Republik Kongo, Eritrea, Burundi, Niger und Sierra Leone schneiden am schlechtesten von insgesamt 88 Ländern in dem Ranking ab. Dort ist die Situation ‚teils sehr gravierend‘. Nach Weltregionen gruppiert, steht Afrika südlich der Sahara am schlechtesten da, gefolgt von Südasien. Insgesamt ist die Zahl der Hungernden weltweit von 848 auf 923 Millionen Menschen gestiegen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4258&Itemid=84
Biokraftstoffe vs. Nahrungsmittel
Berlin (epo.de). – Das Netzwerk für Bioenergie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat am Dienstag in Berlin darauf gedrängt, Biokraftstoffe in Deutschland nur nachhaltig zu nutzen. Dies sei gewährleistet, wenn Biokraftstoffe nicht auf Böden angepflanzt werden, die für die Agrarproduktion benötigt werden. Die Entscheidung der Bundesregierung vom 5. Oktober, die für das Jahr 2009 geplanten Beimischungsquoten für Biokraftstoffe zu senken, und die weltweite Ernährungskrise waren die wichtigsten Themen der ersten Konferenz des Netzwerkes: ‚Biokraftstoffe: Segen oder Fluch?‘
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4260&Itemid=34
Unequal Health-Care Systems are Hurting Poor worldwide, UN Report Finds
Geneva/New York (epo.de/un). – People in different countries and even within the same State or city face strikingly different health outcomes because of vast inequalities in both access to health care and the amount they have to pay for that care, according to a new United Nations report, which calls for an overhaul of the way such assistance is provided worldwide. The annual World Health Report, launched on Tuesday by the World Health Organization (WHO), finds that the inequalities are now much greater than they were 30 years ago and that too often health care is treated as a commodity on which a profit can be made.
http://www.eponews.net/?p=236#more-236
WACC: Kommunikation kann Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung fördern
Kapstadt (epo.de). – ‚Das Unrecht der Vergangenheit verfolgt uns noch immer. Solange unsere Gemeinschaft geteilt bleibt, wird es keinen Frieden geben.‘ Das hat Erzbischof Desmond Tutu beim Kongress 2008 der Weltvereinigung für Christliche Kommunikation (World Association for Christian Communication – WACC) betont, der vom 6. bis 10. Oktober in Kapstadt/Südafrika stattfand. Der Kirchenführer, der zu den prominentesten Kritikern des Apartheidregimes gehört hatte, betonte, dass in Südafrika weiterhin die Notwendigkeit besteht, den Mächtigen die Wahrheit zu sagen. http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4254&Itemid=1
Finanzkrise: Milliarden für die Banken, Peanuts für die Armen?
Berlin (epo.de). – Zum Abschluss ihrer Jahrestagung haben der Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, und der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick ihre Unterstützung für eine koordinierte Rettung des Bankensystems bekräftigt. Mit Blick auf die internationale Konferenz in Doha zur Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit fordern nichtstaatliche Organisationen jetzt ebenso koordinierte Anstrengungen zur Bekämpfung extremer Armut.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4255&Itemid=34
Türkei: Amnesty fordert Aufklärung über Misshandlungen in Polizeihaft
Berlin (epo.de/ai). – Amnesty International hat am Montag in Berlin eine sofortige, unabhängige und unparteiliche Untersuchung der Umstände des Todes von Engin Ceber gefordert. Der 29-jährige war am 28. September bei Protesten in Istanbul verhaftet worden und am Freitag an den Folgen mutmaßlicher Folter durch Polizisten, Gefängniswärter und Gendarmerie in einem Istanbuler Krankenhaus gestorben.
http://www.eponews.net/?p=231#more-231
EU lockert Sanktionen gegen Usbekistan
Berlin (epo.de). – Der EU-Ministerrat hat am Montag die Sanktionen gegen Usbekistan gelockert, die nach dem Massaker in der usbekischen Stadt Andidschan vor dreieinhalb Jahren erlassen wurden. Dort waren am 13. Mai 2005 während einer Protestkundgebung mehrere hundert Menschen von Sicherheitskräften erschossen worden. Die Aufhebung der Reisebeschränkungen für usbekische Funktionäre ist nach Ansicht der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Schlag ins Gesicht für Menschenrechtler in Usbekistan. Bereits im Oktober 2007 waren die Reiseverbote ausgesetzt worden. Amnesty International kritisiert die nun beschlossene Lockerung der Sanktionen als Beschädigung der Glaubwürdigkeit der EU- Menschenrechtspolitik.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4256&Itemid=84
Mit den besten Wünschen für die neue Woche,
Ihre epo Redaktion
redaktion@epo.de

