Liebe Leserinnen und Leser von Entwicklungspolitik Online,
Hier die Übersicht über wichtige Termine in dieser Woche:
Vom 3.- 4.11. findet in Bad Boll eine Entwicklungspolitische Fachtagung zum Thema „Gesicherte Entwicklung? Die zunehmende Verschränkung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik“ statt. In Nanjing / China tagt vom 3.-6.11. das „World Urban Forum“ der HABITAT-Organisation der Vereinten Nationen (alle 2 Jahre) zur Entwicklung der Städte und zu ihrer Lebensqualität (www.unhabitat.org/list.asp?typeid=11&catid=26). Die Virtuelle Klimakonferenz startet am 3.11. (bis 7.11.) in Hamburg. Die Organisation der Konferenz findet weltweit über eine Internetplattform statt. Vom 3.- 9.11. wird in Köln die Interkulturelle Woche zelebriert. Im Zeitraum vom 3.- 14.11. trifft sich in Istanbul / Türkei die UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenausbreitung
(www.unccd.int). Am 3.11.1998, vor genau 10 Jahren, wurde in Straßburg / Frankreich der Ständige Europäische Gerichtshofs für Menschenrechte eröffnet.
Am 4.11. endet in Changwon / Südkorea die 10. Konferenz der Ramser-Konvention zur Erhaltung von Feuchtgebieten (www.cms.int). Am 4.11. wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. In Bonn, Bad Godesberg, findet an diesem Tag die Fachtagung „NRO und die Zukunft“ des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), des Paritätischen Gesamtverbandes und der Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit (bengo) statt. Vom 4.- 6.11. findet in Macau / China der Welttoiletten-Gipfel zur Verbesserung der sanitären Anlagen weltweit statt.
Vom 5.- 6.11. findet in Trujillo / Peru das 15. Finanzministertreffen der APEC (Asiatisch-Pazifische wirtschaftliche Zusammenarbeit) (www.apec.org/apec/events_calendar.html) statt.
Am 6.11. wird weltweit der Internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten (UN) begangen (www.un.org/depts/dhl/environment_war/index.html). In Berlin findet an diesem Tag der Integrationsgipfel der Staatsbeauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration statt. Ebenfalls in Berlin findet am 6.11. im Dietrich Bonhoeffer-Haus ein Medienworkshop zum Thema „Vor der zweiten Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung. Positionen – Konfliktlinien – Erwartungen“ statt. Eine Veranstaltung des Global Policy Forum Europe, Bonn.
Am 7.11. findet in Brüssel / Belgien ein EU-Sondergipfel zur Vorbereitung des geplanten Weltfinanzgipfels in Washington (15.11.) statt. In Magdeburg wird an diesem Tag die bundesweite Tagung zur Notlage von Flüchtlingskindern mit dem Motto: „Mit 15 hat man noch Träume – mit 16 das Asylverfahren“ ausgetragen. Veranstalter ist der Caritasverband (www.ekmd-online.de). Vom 7.- 8.11. trifft sich in Dubai / VAE der Gipfel des Weltwirtschaftsforums zur globalen Agenda (www.weforum.org). In Paris / Frankreich findet vom 7.- 9.11. das Europäische Regionaltreffen der Trilateralen Kommission (Zusammenarbeit von Europa, Nordamerika und Japan) (www.trilateral.org) statt. Vom 7.- 9.11. findet in Dubai / Vereinigte Arabische Emirate die Konferenz des Weltwirtschaftsforums „Eröffnungsgipfel für globale Ziele“ statt.
Salvador / Brasilien ist vom 8. – 9.11. Veranstaltungsort des G20-Treffens der Finanzminister (www.g20.org).
Vom 9.- 10.11. findet in Kabul / Afghanistan die OSZE-Afghanistan Konferenz (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) statt.
Und hier die wichtigsten Themen, über die epo.de bereits berichtete:
Friedensnobelpreisträger Yunus erklärt Berlin zum Weltzentrum für Social Business
Die Bundeshauptstadt Berlin soll zu einem „Weltzentrum“ für ein sozialökologisches Wirtschaften werden, das die Ökonomie in den unmittelbaren Dienst der sozialen Entwicklung stellt. „Social Businesses werden allein zum Zweck der Lösung von sozialen und ökologischen Problemen gegründet, nicht zur Gewinnmaximierung“, erklärte Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus Yunus auf dem „Vision Summit“ am Sonntag an der Freien Universität (FU) Berlin. Der Wirtschaftsprofessor und Gründer von mehr als zwei Dutzend „Sozialunternehmen“ gab eine weitreichende Kooperation mit der FU Berlin sowie mit dem „Genisis Institut“ bekannt.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4326&Itemid=34
Pakistan: Caritas stellt 100.000 Euro Soforthilfe für Erdbebenopfer bereit
Nach dem schweren Erdbeben in Pakistan will Caritas International im Bezirk Ziarat Nothäuser für 2500 Familien bauen. „Wegen der extremen Winterkälte in der Bergregion muss jetzt schnell gehandelt werden. Die Menschen brauchen wenigstens einen warmen Raum, sonst werden wir noch mehr Opfer zu beklagen haben“, warnte Reinhard Würkner, Referatsleiter Asien bei Caritas international. Das Hilfswerk der deutschen Caritas stellt 100.000 Euro Soforthilfe für die Anschaffung der Häuser sowie von Nahrung und Decken bereit.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4324&Itemid=31
Vision Summit: Geissler fordert Umbau des globalen Finanzsystems und lobt Verdienste von Yunus
Der CDU-Politiker Heiner Geissler hat angesichts der aktuellen Bemühungen zur Regulierung der Finanzmärkte einen radikalen Umbau des globalen Finanzsystems gefordert. Das Platzen der Spekulationsblase habe gezeigt, dass das herrschende kapitalistische Finanzsystem „nicht nur krank und unsittlich, sondern auch ökonomisch falsch ist“, sagte Geissler auf dem „Vision Summit“ am Sonntag in Berlin. Das Kapital müsse „den Menschen dienen und nicht umgekehrt“, betonte Geissler, der besonders die Verdienste des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus um eine ökosoziale Marktwirtschaft im Dienste der Armen hervorhob. Yunus stellte beim „Vision Summit“ die „Social Business“-Initiativen seiner Grameen Bank vor, die mittlerweile das größte Unternehmen in Bangladesch ist.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4323&Itemid=34
Teams von Ärzte ohne Grenzen versorgen Flüchtende in Nord-Kivu
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen leisten in Goma sowie anderen Orten und Lagern in der umkämpften Region Nord-Kivu weiterhin Hilfe. Zudem will die Organisation weitere Mitarbeiter aus Europa und der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa entsenden. Die Teams sind extrem besorgt um Zehntausende von Menschen, die durch die aktuellen Kämpfe vertrieben wurden.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4322&Itemid=31
Myanmar: Ein halbes Jahr nach Zyklon Nargis sind immer noch tausende Menschen in Not
Berlin/Köln/Friedrichsdorf (epo.de). – Sechs Monate nachdem der Zyklon „Nargis“ die südliche Küstenregion von Myanmar (Birma) verwüstet hat, leiden immer noch hunderttausende Menschen unter den Folgen der Katastrophe. „In den ländlichen Gegenden des Irrawaddy-Deltas leben viele Familien in nur notdürftig reparierten Hütten, Kinder hungern, sind unterernährt und krank“, berichtete World Vision-Mitarbeiterin Helga Stamm-Berg am Freitag.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4321&Itemid=68
EU-Schutztruppe bringt keinen Frieden für den Kongo
Goma/Berlin (epo.de). – Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der Entsendung einer humanitären Schutztruppe der Europäischen Union (EU) in die von Rebellen umlagerte Stadt Goma im Osten des Kongo gewarnt. „Der Zivilbevölkerung in Goma ist in ihrer katastrophalen Lage mit der kurzfristigen Entsendung französischer Soldaten nicht geholfen, da sie die Spannungen zwischen den Rebellen unter General Laurent Nkunda und der Regierung des Kongo nur weiter schüren würde“, erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. Oxfam fordert „mehr Blauhelmsoldaten“ und auch Misereor tritt für eine sofortige Stärkung der UN-Friedensmission (MONUC) ein.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4320&Itemid=68
Simbabwe: Regierung ist verantwortlich für politische Gewalt
Kapstadt/Berlin (epo.de). – Die politische Gewalt in Simbabwe nach den Wahlen vom 29. März ist von der Regierung Mugabe ausgegangen. Einheiten der Armee, der Polizei und des Geheimdienstes waren an den Menschenrechtsverletzungen an mutmaßlichen Oppositionellen direkt beteiligt und die treibende Kraft hinter einer Gewalt, die in Simbabwe bisher ungekannte Ausmaße angenommen hat. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den Amnesty International am Freitag in Südafrika vorgestellt hat. Amnesty fordert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und das lang anhaltende Klima der Straflosigkeit zu beenden.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4319&Itemid=68
World Vision: Krise im Kongo kann nur durch Diplomatie gestoppt werden
Goma/Friedrichsdorf (epo.de). – In der Demokratischen Republik Kongo kann es nach Auffassung von World Vision Deutschland keine militärische Lösung geben. Der Friedensexperte der Organisation, Ekki Forberg, forderte am Freitag in Friedrichsdorf, dass sich die internationale Gemeinschaft, die westlichen Regierungen und die Bundesregierung intensiver in den Konflikt einschalten.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4318&Itemid=68
Kongo: Hilfswerke wollen in Goma bleiben
Goma/Freiburg (epo.de). -Die rund 40 Mitarbeiter der Caritas Goma sollen vorerst in der umkämpften Provinzhauptstadt der Region Nord-Kivu bleiben. Die Hilfe für die Flüchtlinge, die seit Dienstag aufgrund des Bürgerkrieges ausgesetzt werden musste, solle so bald wie möglich wieder aufgenommen werden, teilte Caritas international in Freiburg mit. Dank ihrer lokalen Partner bleibt auch die Christoffel-Blindenmission (CBM) als eine der wenigen Hilfsorganisationen im Krisengebiet präsent, ebenso wie die Mitarbeiter von Handicap International.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4317&Itemid=31
Kongo: Kämpfe lösen neue Flüchtlingswellen aus
Goma/Stuttgart (epo.de). – „Brot für die Welt“ und Diakonie Katastrophenhilfe haben nach der erneuten Eskalation der bewaffneten Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo vor den gravierenden Auswirkungen auf die Bevölkerung gewarnt. Die evangelischen Hilfswerke haben deshalb Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung gefordert. Wieder seien Zehntausende von Menschen auf der Flucht aus Angst vor brutalen Übergriffen, denen besonders Frauen ausgesetzt sind, beklagen die Organisationen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4316&Itemid=31
Business as usual: Die Wirklichkeiten der Entwicklungshilfe – ein Kommentar
Die Welthungerhilfe und terre des hommes Deutschland haben am Donnerstag in Berlin – wie in jedem Jahr – ihren gemeinsamen Bericht zur „Wirklichkeit der Entwicklungshilfe“ vorgestellt. Die Betonung liegt in diesem Fall auf „wie in jedem Jahr“. Denn kein Aufschrei kommt den Geschäftsführern der Hilfswerke über die Lippen, keine Zornesröte steigt in ihr Gesicht, wenn Sie über die Konsequenzen der „Finanzmarktkrise“ für die Länder des Südens sprechen. „Business as usual“ ist angesagt. Der Verband Entwicklungspolitik hüllt sich in Schweigen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4315&Itemid=31
Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren Rückgang der Entwicklungshilfe
Berlin (epo.de). – Die Welthungerhilfe und terre des hommes Deutschland haben den Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe der Industriestaaten von 104,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 auf 103,7 Milliarden US-Dollar (2007) kritisiert. Damit verletze die Gebergemeinschaft ihre im Rahmen der EU und auf G8-Gipfeltreffen getroffenen Selbstverpflichtungen, erklärten die beiden nichtstaatlichen Organisationen bei der Vorstellung des 16. Berichts zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe am Donnerstag in Berlin. Sie befürchten weitere Einschränkungen durch die aktuelle Finanzkrise.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4313&Itemid=31
Kongo: Europäische Investitionsbank fördert Kupfermine ohne Menschenrechtstandards
Berlin (epo.de). – Vom Abbau des Kupfers in einer Mine in der Demokratischen Republik Kongo profitiert vor allem der amerikanische Bergbaukonzern Freeport McMoran und nicht der kongolesische Staat. Außerdem entsprechen die Arbeitsbedingungen der Bergbauern nicht den internationalen Standards. Dies hat ein neuer Bericht über die Tenke Fungurume Kupfer-Kobalt-Mine herausgestellt, der von der Nichtregierungs-Koalition Counter Balance und der kongolesischen Menschenrechtsorganisation ACIDH (Action Contre l’Impunité pour les Droits Humain) präsentiert wurde. „Rohstoffförderung bedeutet auch hier nicht Entwicklung“, stellten die Autoren des Berichtes am Donnerstag in Berlin fest.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4312&Itemid=84
Weiterbildungsprogramm AFRIKA KOMMT! startet
Bonn (epo.de). – Anlässlich des offiziellen Starts des Weiterbildungsprogramms „AFRIKA KOMMT! Initiative der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika“ hat Bundespräsident Horst Köhler für den heutigen Donnerstag Vorstandsvorsitzende und Vorstände der beteiligten Unternehmen, der Kooperationspartner und die Teilnehmenden zu einem offenen Dialog ins Bundespräsidialamt eingeladen. Über seine Initiative PARTNERSCHAFT MIT AFRIKA engagiert sich der Bundespräsident bereits seit mehreren Jahren für die nachhaltige Zusammenarbeit mit Ländern des afrikanischen Kontinents.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4311&Itemid=31
Iranische Regierung setzt Cyber-Aktivistinnen weiter unter Druck
Berlin (epo.de). – Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die iranischen Behörden am Donnerstag aufgefordert, keine Internet-Aktivistinnen mehr zu verfolgen. ROG zufolge hat das Revolutionsgericht in Teheran am 29. Oktober der Online-Journalistin Sussan Tahmasebi untersagt das Land zu verlassen. Am selben Tag seien zwei Cyber-Feministinnen von dem Gericht einberufen worden, um Auskunft über Artikel zu geben, die sie auf Frauenrechts-Seiten im Internet veröffentlicht hatten.
http://www.eponews.net/?p=384#more-384
160 Tote nach schwerem Erdbeben in Pakistan
Berlin (epo.de). – Die pakistanische Provinz Belutschistan ist am Mittwoch von einem Erdbeben überrascht worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters haben die Rettungskräfte bereits 160 Tote geborgen. Es wird befürchtet, dass die Anzahl der Opfer weiter steigt, denn durch das Beben wurden hunderte Häuser zum Einsturz gebracht. Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der sich am Dienstag mit dem pakistanischen Außenminister in Islamabad getroffen hatte, sicherte am Mittwoch in Berlin eine finanzielle Soforthilfe von 250.000 Euro zu.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4310&Itemid=68
Wieczorek-Zeul fordert Aufstockung der UN-Friedenstruppe im Ostkongo
Berlin (epo.de). – Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat angesichts des eskalierenden Krieges in der Provinz Nord-Kivu eine Aufstockung der Friedenstruppe der Vereinten Nationen im Osten der Demokratischen Republik Kongo gefordert. „Die internationale Gemeinschaft muss sicherstellen, dass die Menschen im Osten des Kongo geschützt werden“, sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin. „Insbesondere brauchen die Menschen schnelle Hilfe, die sich nach Goma geflüchtet haben.“ Das Kinderhilfswerk World Vision will seine Mitarbeiter aus Goma, der Hauptstadt der Provinz, evakuieren.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4309&Itemid=68
Philippinen: Konflikt auf Mindanao droht zu eskalieren
Berlin/Essen (epo.de). – Der Konflikt zwischen der Zentralregierung und muslimischen Rebellen auf der philippinischen Insel Mindanao hat sich zugespitzt und droht zu eskalieren. Darauf haben am Mittwoch die Ökumenische Philippinenkonferenz (ÖPK) und das philippinenbüro im Asienhaus Essen hingewiesen. Sie fordern ein stärkeres Engagement seitens der deutschen Politik und mehr Hilfen zur Beilegung des Konflikts. Der Friedensprozess in Mindanao ist infolge der Nichtunterzeichnung eines sogenannten „Memorandum of Agreement on Ancestral Domain“ (MOA-AD) ins Stocken geraten.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4308&Itemid=68
Managerin wird neue UNICEF-Geschäftsführerin
Berlin (epo.de). – Die derzeitige Geschäftsführerin von Hewlett Packard in Deutschland, Regine Stachelhaus, soll neue Geschäftsführerin von UNICEF werden. Das berichtete der Berliner Tagesspiegel am Dienstag. Die 53 Jahre alte Top-Managerin und Juristin würde damit dem ehemaligen Geschäftsführer Dietrich Garlichs ins Amt folgen. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachtes der Untreue. Am 23. Oktober wurden die Ermittlungen jedoch eingestellt (epo.de berichtete).
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=38&Itemid=74
Lack of Mutual Trust Main Obstacle to North-South Peace in Sudan – UN Report
New York (epo.de/un). – A lack of mutual trust between the signatories remains the main challenge to implementing the 2005 Comprehensive Peace Agreement (CPA) that ended the long-running north-south civil war in Sudan, says a new United Nations report released on Tuesday.
http://www.eponews.net/?p=380#more-380
Erste virtuelle Klimakonferenz startet
Hamburg (epo.de). – Im Hamburger Rathaus wird am 3. November um 10 Uhr die erste Online-Klimakonferenz „Klima 2008 / Climate 2008“ eröffnet. Die globale und rein virtuelle wissenschaftliche Konferenz dauert vom 3. bis 7. November und wird organisiert vom Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ der HAW Hamburg. Bislang haben sich mehr als 100 Teilnehmer mit Beiträgen in deutscher und englischer Sprache angemeldet.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4306&Itemid=33
Krisenmanagement für Entwicklungsländer: Noch keine neue Ordnung in Sicht
Während die Finanzkrise zunächst nur die USA fest im Griff hatte und dann nach Europa überschwappte, haben sich die Ökonomien der meisten Entwicklungs- und Schwellenländer bis vor kurzem bemerkenswert robust gezeigt. Bis in den Sommer hielt sich die Theorie einer „Abkopplung“ der Wirtschaften der Entwicklungs- und Schwellenländer von den Entwicklungen in den Industrieländern. Doch nun zeigen sich Auswirkungen der Krise auch dort immer deutlicher. Ein Beitrag von Ulrich Volz und Dr. Peter Wolff vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4303&Itemid=34
„Global Deal“: Klimaschutz und Armutsbekämpfung zusammenbringen
Berlin (epo.de). – In einer gemeinsamen Erklärung „Für eine entwicklungsgerechte Klimapolitik“ haben sich die Deutsche Kommission Justitia et Pax und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor in Berlin für eine globale Übereinkunft („Global Deal“) ausgesprochen. Durch Emissionsreduktionen gelte es, den Klimawandel zu begrenzen und gleichzeitig Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, um die jetzt schon nicht mehr vermeidbaren Folgen zu bewältigen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4302&Itemid=33
Solaranlagen für mehr als tausend Familien in Bangladesch
Bonn (epo.de). – Die Menschen auf den Flussinseln des Ganges im Faridpur-Bezirk in Bangladesch sind nicht zu beneiden: Geringe oder unsichere Einkommen, schlechte Gesundheit, geringe Bildung und geringes Selbstwertgefühl, unzureichende Vermögenswerte und eine große Anfälligkeit für Krisen sind die bitteren Zutaten eines harten Lebens. Die Andheri-Hilfe Bonn unterstützt seit 2006 ein Projekt, das mit 6.000 Menschen auf den Inseln zusammenarbeitet. 2007 wurde als eine zusätzliche Maßnahme die Komponente „Solarlicht“ eingeführt. Künftig sollen 1.088 Familien von der Nutzung der Solarenergie profitieren.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4300&Itemid=33
Straßenkinder-Seminar: Bereits 46.000 Kinder wurden unterstützt
Osnabrück (epo.de/tdh). – Auf Burg Ludwigstein bei Kassel ist am Dienstag der Startschuss für das 2. Internationale Straßenkinder-Seminar gefallen. An der Tagung nehmen Fachleute aus Straßenkinder-Projekten in Argentinien, Brasilien, Mexiko, Südafrika und Deutschland teil. In den nächsten drei Tagen wollen sich die Teilnehmer über die aktuellen Entwicklungen der Sozialarbeit, neue Konzepte und alternative Ansätze in der Arbeit mit Straßenkindern austauschen. Unter anderem stehen Themen wie “Sucht und Gesundheit” oder “Ausbildung zur Arbeit” auf dem Programm.
http://www.eponews.net/?p=377#more-377
Nothilfe für Opfer der Wirbelstürme in Kuba angelaufen
Havanna (epo.de/wfp). – Eine kürzlich angelaufene Nothilfeoperation des UN World Food Programme (WFP) unterstützt mittlerweile 1,78 Millionen Kubaner, die von den beiden Wirbelstürmen Gustav und Ike betroffen sind. Ende August und Anfang September trafen die Wirbelstürme auf die Insel. Das WFP will die kubanische Regierung dabei unterstützen, Menschen in den am schlimmsten betroffenen Gebieten mit Nahrungsmitteln zu versorgen, berichteten die Verantwortlichen am Dienstag in Havanna.
http://www.eponews.net/?p=373#more-373
Nearly 1 Billion People Hungry Worldwide, UN Human Rights Expert Says
New York (epo.de/un). – Propelled by this year’s global food crisis, nearly one billion people worldwide are now hungry, an independent United Nations expert said on Monday in New York, urging the issue to be viewed through the lens of human rights.
http://www.eponews.net/?p=372
Greenpeace-Weltenergieplan: Klimaschutz als Konjunkturmotor
Berlin (epo.de). – Klimaschutz könnte in der jetzigen Krise als Konjunkturmotor dienen. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Montag in Berlin vorgestelltes Weltenergieszenario von Greenpeace und dem Europäischen Rat für Erneuerbare Energie (EREC). Demnach würde sich die für den weltweiten Klimaschutz notwendige Umstellung auf Erneuerbare Energien lohnen. Allein im Strombereich würden bis 2030 mehr als 18 Billionen Dollar Brennstoffkosten für Kohle, Gas und Öl eingespart werden. Die Erneuerbaren Energien würden bis dahin ihren jährlichen Umsatz von derzeit 70 Milliarden Euro auf 360 Milliarden Euro verfünffachen und dann die Hälfte des weltweit benötigten Strombedarfs decken.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4301&Itemid=33
Transparenz-Debatte: Von Glasnost-Befürwortern, Bremsern und Tricksern auf dem Spendenmarkt
Berlin (epo.de). – Ende Oktober wird ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt abgeschlossen, das für mehr Transparenz unter gemeinnützigen Organisationen – dem sogenannten Dritten Sektor – sorgen soll. GuideStar Europe ist ein internationales Konsortium, das während der vergangenen eineinhalb Jahre die Voraussetzungen für den Aufbau von nationalen „Onlinedatenbanken für die europäische Bürgergesellschaft“ untersucht hat. Bürger, die für gemeinnützige Zwecke spenden wollen, sollen mit Hilfe eines zentralen, aber nationalen Eigenheiten genügenden Internetportals standardisierte Informationen abrufen und so zum Beispiel prüfen und vergleichen können, welche Organisation ihre Spende verdient. GuideStar Deutschland will im Frühjahr 2009 online gehen. Während alle gemeinnützigen Organisationen – vom Tierschutzverein bis hin zu den entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) – öffentlich beteuern, transpartenter und effektiver arbeiten zu wollen, tobt hinter den Kulissen ein Kampf um den größtmöglichen Anteil am Spendenmarkt. Mehr Transparenz, so sehen es einige Wohlfahrtsorganisationen, kann dabei auch hinderlich sein.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4297&Itemid=31
Auslandseinsätze der Bundeswehr kosteten bislang mehr als 10,5 Milliarden Euro
Berlin (epo.de). – Deutschland hat in den 15 Jahren von 1992 bis 2007 mehr als 10,5 Milliarden Euro für Auslandseinsätze der Bundeswehr ausgegeben. In dieser Summe, die die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Bundestagsdrucksache 16/10482) nennt, sind die anfallenden Betriebs- und Personalkosten nicht einmal enthalten. „Diese Summe unterstreicht deutlich die Verschiebung in der deutschen Außenpolitik zum Militärischen. Die Bundeswehr ist zu einem Instrument deutscher Außenpolitik umgebaut worden“, sagt dazu Wolfgang Gehrcke am Montag in Berlin. Der Sprecher der Fraktion DIE LINKE für internationale Beziehungen erklärt weiter:
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4299&Itemid=34
Finanzkrise: Weltbank will Kredite für arme Länder verdoppeln
Tokio (epo.de). – Die Weltbank will ihre Kredite für arme Länder nach einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei verdoppeln. Damit sollen die sinkenden Privatinvestitionen in Entwicklungsländern kompensiert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, aufgrund der globalen Finanzkrise sollten die Kreditlinien von 13,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf 27 Milliarden erhöht werden.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4296&Itemid=34
108 Tonnen Elfenbein unter dem Hammer
München (epo.de/pwl). – Am Dienstag beginnt in Südafrika der größte Elfenbeinverkauf seit 20 Jahren. Auf vier Auktionen sollen insgesamt 108 Tonnen Elfenbein aus Namibia, Südafrika, Botswana und Simbabwe verkauft werden. Angesichts der eskalierenden Elefantenwilderei ein fatales Signal, meinte die Artenschutzorganisation Pro Wildlife am Montag in München.
http://www.eponews.net/?p=364#more-364

