Liebe Leserinnen und Leser von Entwicklungspolitik Online,
zunächst in eigener Sache: Der Weltfinanzgipfel hat uns erneut gezeigt, dass zahllose Organisationen zu aktellen Anlässen wie diesen Pressemitteilungen verfassen, die wir in dieser Vielfalt nicht auf epo.de widerspiegeln können. Wir haben deshalb die Website eponews.net aufgebaut, die aktuelle Nachrichten, künftig aber auch vermehrt Pressemitteilungen in deutscher und englischer Sprache, aufnehmen soll. In unserem Webportal epo.de werden wir bei solchen Großereignissen dann Zusammenfassungen der Stimmen von NGOs oder Parteien publizieren und auf die „Originaltöne“ auf eponews.net verlinken.
Falls wir dennoch nicht in der Lage sein sollten, jede Pressemitteilung jeder NGO zu berücksichtigen, können sich Pressesprecher auch selbst auf der Website www.eponows.net registrieren (in der linken Spalte ganz unter unter „Meta“) und Ihre Mitteilung selbst eingeben. Die epo-Redaktion schaltet ihren Beitrag dann frei. Eponews.net ist ein WordPress-Blog. Mit dieser Software arbeiten bereits viele Blogger, und es ist sehr einfach, Texte einzugeben. Falls Sie dazu fragen haben: Sie erreichen unsere Redaktion unter 030-39405980 oder „redaktion@epo.de„.
Hier die Übersicht über wichtige Termine in dieser Woche:
Am 18.11. endet in Valencia / Spanien die Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO. Noch bis zum 17.11. finden in Straßburg die Europäischen Entwicklungstage statt – eine Konferenz und Messe mit Entwicklungsorganisationen (www.eudevdays.eu). Vom 15.11. bis zum 23.11. findet in Europa die Global Education Week (GEW) des Nord-Süd-Zentrums des Europarats mit dem Motto: „Interkultureller Dialog und Menschenrechte“ statt. (www.globaleducationweek.de) Am 18.11. endet in Indien der Wirtschaftsgipfel Indien (www.weforum.org). In Doha / Katar findet noch bis zum 20.11. die 20. UN-Konferenz des Montreal-Protokolls zum Schutz der Ozonschicht statt. (www.unep.fr)
Am 17.11. tagt in Abu Dhabi / VAE die Internationale Hilfskonferenz für Pakistan. Am selben Tag findet in Berlin die Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung mit der Vorstellung der besten Projekte im Rahmen des Wettbewerbs „Mission Sustainability – Wir nehmen die
Herausforderung an“ statt. Vom 17.- 19.11. findet in Bamako / Mali das Internationale Ministertreffen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt. In Rom / Italien tagt vom 17.- 22.11. die Konferenz der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) (www.fao.org/events/index.asp).
Am 18.11. finden in Genf / Schweiz die „Genfer Gespräche“ zum Russland-Georgien-Konflikt (EU, UN, OSZE) statt. Am selben Tag findet in Wien / Österreich die OPEC-Sondersitzung zur Finanzkrise (Organisation erdölexportierender Länder) statt.
Am 19.11. wird der World Toilet Day begangen (www.worldtoilet.org/getinvolved.asp?no=19).
Am 20.11. findet weltweit der Weltkindertag (UN) (in Deutschland immer am 20.9.) statt (www.un.org/depts/dhl/children_day/index.html). Am selben Tag wird weltweit der Tag der Industrialisierung Afrikas (UN) begangen, sowie der Welttag der Philosophie (UNESCO) (www.unesco.de/tag_der_philosophie_2008.html?&L=0). In Nürnberg findet vom 20.- 22.11. die Internationale Konferenz „Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ statt (www.konferenz-nuernberg08.de). Vom 20.- 23.11. wird in Lima / Peru das Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit (APEC) begangen. In diesem Rahmen treffen sich vom 22.- 23.11. zum 16. Mal die Wirtschaftsführer der APEC (www.apec.org/apec/events_calendar.html).
Am 21.11. wird weltweit der Welttag des Fernsehens (UN) begangen. (http://portal.unesco.org/ci/en/ev.php-URL_ID=13630&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html).
Vom 23.- 27.11. tagt in Antananarivo / Madagaskar die 4. UN-Konferenz zur Erhaltung afrikanischeurasischer wandernder Wasservögel (www.unep.org).
Und hier die wichtigsten Themen, über die epo.de bereits berichtete:
GfbV berichtet von Massenverhaftungen in Äthiopien
Addis Abeba/Göttingen (epo.de). – Mindestens 94 Oppositionelle der Oromo-Volksgruppe sind in Äthiopien aus politischen Gründen seit dem 30. Oktober 2008 verhaftet worden. Das berichtete am Montag die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. „Festgenommen wurden nicht nur oppositionelle Politiker, sondern auch Künstler, Juristen, Angestellte, Journalisten, Geschäftsleute, Schüler, Studenten und Lehrer“, sagte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Auch Kinder befänden sich unter den Verhafteten, die in verschiedenen Städten der Region Oromia in Gewahrsam genommen worden seien.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4380&Itemid=68
Weltfinanzgipfel: Kosmetik statt Korrekturen – IWF ruft nach mehr Geld für klamme Staaten
Berlin (epo.de). – Während das Ergebnis des Weltfinanzgipfels der 20 reichsten Industrienationen am Wochenende von den Regierungen der beteiligten G20-Länder begrüßt worden ist, mehren sich die kritischen Stimmen, die eine grundlegende Korrektur der Ursachen der Finanzkrise vermissen. Der Internationale Währungsfonds (IWF), dessen Rolle gestärkt werden soll, rief bereits nach einer kräftigen Finanzspritze, um in krisengeschwächten Staaten intervenieren zu können. Globalisierungskritische Organisationen wie Attac nannten den in Washington erzielten Kompromiss „völlig unzureichend“.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4376&Itemid=34
WOZA aus Simbabwe erhält Amnesty-Menschenrechtspreis
Berlin (epo.de). – Amnesty International (ai) hat die Menschenrechtsorganisation WOZA (Women of Zimbabwe Arise) aus Simbabwe mit ihrem 5. Menschenrechtspreis ausgezeichnet. WOZA wurde 2003 gegründet und hat mittlerweile mehr als 30.000 Mitglieder. Die Organisation setzt sich für die friedliche Verwirklichung von politischen Menschenrechten wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit und von sozialen und wirtschaftlichen Rechten wie den Rechten auf Nahrung, Gesundheit und Wohnen ein.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4377&Itemid=84
Erlassjahr.de: Neue Abseitsregeln für das große Geld, aber die Schiedsrichter bleiben die alten
Washington/Berlin (epo/ede). – Die Staats-und Regierungschefs der G20 haben am 15. November in Washington die Abschlusserklärung des Weltfinanzgipfels verabschiedet. Sie besteht aus der eigentlichen, 16 Punkte umfassenden, Erklärung und einem “Aktionsplan”. Dieser wiederum unterteilt sich in sechs Kapitel: in kurzfristige, d.h. bis zum 30.4.09 zu ergreifende, und darüber hinausgehende, mittelfristige Maßnahmen. Erlassjahr.de analysiert im Folgenden das Ergebnis des Weltfinanzgipfels.
http://www.eponews.net/?p=491#more-491
Weltfinanzgipfel: Kosmetische Regulierung statt Ursachenbekämpfung
Washington/Berlin (epo.de). – Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Ergebnisse des Weltfinanzgipfels in Washington als “völlig unzureichend” kritisiert. “Der Kern einer neuen Weltwirtschaftsordnung muss die Beseitigung der globalen ökonomischen Unterschiede und der sozialen Ungleichheit sein”, sagte Alexis Passadakis vom Attac-Koordinierungskreis. “Die nun angedachten neuen Regeln deuten an, dass es den G20 vor allem um Kosmetik geht.”
http://www.eponews.net/?p=498#more-498
Declaration of the Summit on Financial Markets and the World Economy
1. We, the Leaders of the Group of Twenty, held an initial meeting in Washington on November 15, 2008, amid serious challenges to the world economy and financial markets. We are determined to enhance our cooperation and work together to restore global growth and achieve needed reforms in the world’s financial systems.
http://www.eponews.net/?p=480#more-480
LINKE: Welt-Finanz-PR-Show in Washington
Berlin (epo/lf). – “Der Gipfel diente als PR-Show der Regierenden und hat nichts von dem gehalten, was zuvor versprochen wurde”, kommentierte Axel Troost, Mitglied im Parteivorstand und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den G-20 Finanzgipfel. “Das nun verkündete und bereits vor Gipfelbeginn vereinbarte Fazit ist trivial und nichts sagend: ,Alle Marktteilnehmer, alle Produkte und alle Märkte würden künftig überwacht und kontrolliert’. Wer’s glaubt, wird selig.”
http://www.eponews.net/?p=478#more-478
World Bank President: Summit of G-20 Needs Follow up Actions
Washington (epo/wb). – The summit of G-20 leaders and the G-20 meeting of finance ministers last weekend have, according to World Bank president Robert B. Zoellick begun to lay a productive foundation of discussion, input, and agreement. “What matters now are the follow up actions. People are looking to leaders for a global, coordinated and fast response”, Zoellick said.
http://www.eponews.net/?p=476#more-476
Attac: Systemwechsel statt billiger Tünche nötig
Washington/Frankfurt (epo.de). – Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat anlässlich des Weltfinanzgipfels am Samstag in Washington die Position der deutschen Bundesregierung kritisiert. „Alle bisherigen Äußerungen von Kanzlerin Angela Merkel deuten darauf hin, dass der alten Finanzarchitektur nur eine neue Fassade gegeben werden soll“, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Atta-Koordinierungskreis.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4375&Itemid=34
NRO: G20-Finanzgipfel in Washington darf nicht allein entscheiden
Düsseldorf (epo.de). – Die Schaffung von Regelwerken für internationale Kapitalbewegungen steht auf der Tagesordnung des G20-Treffens am Samstag in Washington. In Bezug auf die Finanzströme zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen gibt es bereits zahlreiche Verhaltensregeln – bis dato sind sie aber nicht mehr als unverbindliche Absichtserklärungen. Um künftig ein höheres Mass an Verlässlichkeit und Disziplin in der internationalen Kreditvergabe zu erreichen, müss7en Standards auch durchgesetzt werden, forderte ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen am Freitag in Düsseldorf..
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4374&Itemid=34
Weltfinanzgipfel: VENRO fordert stärkere Beteiligung armer Länder
Bonn (epo.de). – Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat anlässlich des Weltfinanzgipfels in Washington eine stärkere Beteiligung armer Länder gefordert. „Obwohl die armen Länder eindeutig zu den Verlierern der globalen Finanzkrise gehören, findet ihre Stimme bei internationalen Verhandlungen kaum Gehör“, kritisierte VENRO am Freitag in Bonn.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4373&Itemid=34
UN-Generalsekretär mahnt zu konkreten Schritten gegen die Finanzkrise
Washington (epo.de). – In einem Brief an die Vertreter der G-20 Staaten, die am Freitag in Washington zum Weltfinanzgipfel zusammentreffen, hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gefordert, „alle Kräfte zu bündeln und sofort zu handeln, damit die Finanzkrise nicht zu einer humanitären Tragödie wird.“ Die Krise bedrohe „den menschlichen Fortschritt und die Grundlagen einer offenen und dynamischen Weltwirtschaft, einschließlich der Globalisierung“, schrieb Ban, der am Weltfinanzgipfel teilnehmen wird. Gastgeber ist der scheidende US-Präsident George W. Bush.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4371&Itemid=34
Bertelsmann Stiftung: Bei IWF-Reform Schwellenländer stärken und EU-Stimmrechte bündeln
Gütersloh (epo/bm). – Die Bertelsmann Stiftung hat anlässlich des Weltfinanzgipfels, der am Wochenende in den USA stattfindet, für mehr Gewicht für die Schwellenländer beim Internationalen Währungsfonds (IWF) plädiert. In einem Positionspapier empfiehlt die Stiftung, dafür die Sitze und Stimmrechte der Europäischen Union zu begrenzen und zu bündeln. „Auf diese Weise stärkt die EU auch ihr Gewicht bei der Gestaltung des internationalen Währungs- und Finanzsystems“, erklärte Robert Vehrkamp, Direktor des Europaprogramms der Stiftung.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4370&Itemid=34
Studie über die Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit
Berlin (epo.de). – Im Auftrag der Bundestagsfraktion DIE LINKE hat Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen eine Studie zur Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit erstellt. Die Studie zeige, „wie die schleichende Umdeutung von Entwicklungspolitik als Beitrag zu Stabilisierung, Nation Building und (militärischer) Sicherheit vorangetrieben wird“, teilte die Linksfraktion am Freitag in Berlin mit.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4369&Itemid=31
Simbabwe: Cholera breitet sich aus
Bonn (epo/hel) Die Cholera-Epidemie in Simbabwe hat jetzt auch die Hauptstadt Harare erreicht und nimmt immer dramatischere Formen an. Das meldet die Organistaion HELP – Hilfe zur Selbsthilfe. Allein im Stadtteil Budiriro im Südwesten vom Harare sind demnach in den letzten 24 Stunden 10 Menschen gestorben, Hunderte sind erkrankt. Die Krankenhäuser sind seien völlig überlastet. „Nach dem was wir wissen, sind die offiziellen Zahlen, wonach im ganzen Land bisher 29 Menschen an der Cholera gestorben sind und 1.500 Menschen behandelt werden, weit untertrieben,“ berichtete der HELP-Projektkoordinator am Freitag aus Harare.
http://www.eponews.net/?p=468#more-468
EU-Kommission verlangt von G-20 mehr Engagement in der Entwicklungspolitik
Am Vortag des G20-Gipfels in Washington hat die Europäische Kommission einen zentralen Platz für die Entwicklungspolitik im Plan Bretton Woods II gefordert. Anlässlich der Europäischen Entwicklungstage, die zeitgleich mit dem G20-Gipfel in Straßburg (Frankreich) stattfinden, erklärte der europäische Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe Louis Michel: „Die Armutskrise ist die weltweit dringlichste Aufgabe. Der Washingtoner Gipfel Bretton Wood II bietet uns die einmalige Chance, dem neuen internationalen Finanzgefüge eine entwicklungspolitische Dimension zu verleihen. Es ist nun an der Zeit, dass das Finanzsystem seiner Aufgabe gerecht wird und dazu beiträgt, Millionen von Menschen aus der Armut zu befreien. Während der drei Diskussionstage, die in Straßburg im Rahmen der Europäischen Entwicklungstage stattfinden, werden zahlreiche Vorschläge präsentiert werden. In Europa werden die Verantwortungsträger der Länder des Südens beim Gipfel vom 15.-17. November zweifellos offene Ohren finden. Aber auch die G20 müssen die Armutsbekämpfung zu einem ihrer wichtigsten Anliegen machen.“
http://www.eponews.net/?p=487#more-487
Ost-Kongo: Tausende Vertriebene irren umher
Goma/Bonn (epo/hi). – Durch das Wiederaufflammen der Kämpfe in den letzten Tagen finden im Norden Gomas nun wieder vermehrt Flüchtlingsbewegungen statt. Das Nothilfeteam von Handicap International ist in das am schlimmsten betroffene Gebiet gereist, um die Bedürfnisse zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu treffen.
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WEED: Nachhaltigkeitsziele bei Vergaben gesetzlich verankern
Berlin (epo/wee).- Nachhaltigkeitsziele spielen in der öffentlichen Beschaffung in Europa eine nur untergeordnete Rolle, erklärt die Organisation Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) anlässlich der Veröffentlichung einer vergleichenden Studie europäischer NGOs zum Thema „Sustainable Procurement in a European Context”. WEED fordert eine verbindliche Verankerung sozial-ökologischer Ziele im deutschen Vergaberecht.
http://www.eponews.net/?p=461#more-461
Greenpeace sieht in Finanzkrise “Chance für den Planeten”
Hamburg (epo/gre).- Anlässlich des Gipfeltreffens der G20-Staaten zur Finanzkrise am Samstag in Washington hat Greenpeace gefordert, den Finanzsektor massiv in die Verantwortung für den weltweiten Klima- und Umweltschutz zu nehmen. „Die Industrieländer helfen den Banken mit mehr als drei Billionen Euro aus ihrer selbst verschuldeten Misere. Dafür muss die Finanzwirtschaft jetzt eine Gegenleistung für die Rettung des Planeten erbringen“, sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens.
http://www.eponews.net/?p=457#more-457
Irak: Caritas besorgt über neue Gewalt gegen Christen
Freiburg (epo/car).- Die Caritas ist besorgt über neue Gewalt gegen Christen im Irak: Erneut ist eine christliche Familie Opfer eines gezielten Anschlags im nordirakischen Mossul geworden. Wie der Caritas-Partner CAPNI mitteilte, haben am Mittwoch Extremisten ein Haus im Stadtteil Alqahira gestürmt und zwei Schwestern ermordet sowie deren Mutter mit Messerstichen schwer verletzt. Das Haus der christlichen Familie wurde danach gesprengt.
http://www.eponews.net/?p=451#more-451
DIE LINKE: “Stillschweigende Kumpanei mit dem System Guantanamo beenden”
Berlin (epo/lin).- “DIE LINKE unterstützt die Forderung von fünf Nichtregierungsorganisationen, dass Europa den neuen US-Präsidenten bei der Schließung des US-Gefangenenlagers Guantanamo unterstützen soll”, erklärt der Sprecher für Menschenrechte der Fraktion DIE LINKE, Michael Leutert. “Die Bundesregierung muss deshalb endlich ihre stillschweigende Kumpanei mit dem System Guantanamo beenden und unschuldig Inhaftierten einen Weg zur Freilassung ebnen.”
http://www.eponews.net/?p=446#more-446
World Bank: 130 Billion More for Developing Countries
New York (epo/un).- The World Bank Group is to substantially increase support for developing countries by as much as $130 billion over the next three years to help them weather the spreading global financial crisis. “Leaders meeting on Saturday to discuss the global financial crisis must not lose sight of the human crisis,” World Bank Group President Robert B. Zoellick said, referring to this coming Saturday’s Washington summit of G-20 countries, grouping the major industrial states and leading developing nations. “As always, it is the poorest and most vulnerable who are the hardest hit,” he added.
http://www.eponews.net/?p=439#more-439
Weltfinanzgipfel: terre des hommes und Global Policy Forum fordern demokratischen Umbau
Osnabrück/Bonn (epo.de). – Anlässlich des bevorstehenden Weltfinanzgipfels der westlichen Industriestaaten und der Schwellenländer (G20) haben das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes und das Global Policy Forum von der Bundesregierung ein entschiedenes Eintreten für grundlegende und demokratische Reformen im internationalen Wirtschafts- und Finanzsystem gefordert. Die Finanzkrise zerstöre Jobs, gefährde Existenzen und verschärfe die Armut weltweit. Die Regierungen müssen aus dem Versagen der Märkte die Konsequenzen ziehen und in Washington einen umfassenden Reformprozess in Gang setzen, erklärten die Organisationen am Donnerstag.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4368&Itemid=34
Geflügel-Produzenten aus Afrika informieren auf der Hannover-Messe über Folgen der EU-Politik
Bonn (epo.de). – Fünf Vertreter afrikanischer Geflügelproduzenten machen derzeit auf der Messe EUROTIER in Hannover auf die Situation der Geflügelproduzenten in ihren Heimatländern aufmerksam. Gemeinsam mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) betonen sie die Mitverantwortung der europäischen Geflügelwirtschaft für die Importflut von Hähnchenteilen aus Europa, die afrikanische Geflügelhalter ruiniert. Sie suchen nach Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4367&Itemid=34
Bundestag lässt Barroso-Vorschlag zur Unterstützung von Kleinbauern in Ländern des Südens abblitzen
Berlin (epo.de). – Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag mit einer Mehrheit der Stimmen der Großen Koalition und der FDP einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt, eine Milliarde Euro aus zurückfließenden Mitteln der EU für die Förderung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern zu verwenden. Wie es aus Kreisen der Union hieß, sei eine Umwidmung der Mittel, wie sie von EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso vorgeschlagen worden war, finanztechnisch zu schwierig. In der SPD-Fraktion hieß es, es gebe Unstimmigkeiten in der Regierung. Insbesondere das Finanzministerium und das Landwirtschaftsministerium seien dagegen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4366&Itemid=84
Oxfam-Bericht: Medizinische Forschung nutzt vor allem den Reichen
Berlin (epo.de). – Die Hilfsorganisation Oxfam hat anlässlich der EU-Konferenz zur Bekämpfung armutsbedingter Krankheiten in Brüssel die Einrichtung eines Globalen Fonds für Forschung und Entwicklung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefordert. „Wir brauchen einen unabhängigen Fonds, damit mehr Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika gegen Krankheiten entwickelt werden, die hauptsächlich in armen Ländern vorkommen“, sagte Corinna Heineke, Ko-Autorin des Oxfam-Berichts „Ending the R&D Crisis in Public Health“, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Bedürfnisse kranker Menschen in den armen Ländern würden von Regierungen der reichen Länder, der öffentlichen Forschung und der Pharmaindustrie sträflich vernachlässigt.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4365&Itemid=31
Kairoer Köstlichkeiten
Basel (epo.de) Die Ausstellung „Köstlichkeiten aus Kairo!“ im Antikenmuseum Basel zeigt bis 3. Mai 2009 die Sammlung des Konditoreibesitzers Achille Groppi (1890 – 1949). Diese enthält neben Antiquitäten aus der ptolemäischen und der Pharaonen-Zeit auch neue Objekte, die inzwischen auch von zeitgeschichtlichem Interesse sind. Die wenigsten der Stücke waren je öffentlich zu sehen. Achille Groppi begann im Alter von 30 Jahren mit sicherem Gespür für Qualität und Schönheit ägyptische Antiken zu erwerben.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4363&Itemid=35
Afghanistan: Caritas warnt vor Hungersnot im Winter
Freiburg (epo/car). – Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, hat vor einer Hungersnot in Afghanistan gewarnt. Mehrere Jahre Dürre, extrem harte Winter, regionale Konflikte und gestiegene Nahrungsmittelpreise hätten die Lebenssituation der einfachen Bevölkerung in den vergangenen Monaten und Jahren deutlich verschlechtert, erklärte das Hilfswerk am Donnerstag in Freiburg. Das gelte insbesondere für Regionen im zentralen Hochland.
http://www.eponews.net/?p=437#more-437
UNFPA: Frauenrechte stärken, um Millenniumsziele zu erreichen – Weltbevölkerungsbericht
New York/Berlin (epo.de). – Die Diskriminierung von Frauen ist in vielen Kulturen tief verwurzelt und hemmt die Entwicklung. Sie reicht vom schlechteren Zugang zu Bildung bis hin zu gesundheitsschädigenden Praktiken wie der weiblichen Genitalverstümmelung. Als fundamentaler Teil des Lebens muss Kultur in Entwicklungsprogramme integriert werden. Das geht aus dem UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2008 hervor, der am Mittwoch veröffentlicht worden ist.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4364&Itemid=31
Alternativer Weltgesundheitsbericht fordert radikalen Kurswechsel
Berlin (epo.de). – Ein weltweites Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Wissenschaftlern hat einen neuen entwicklungspolitischen Ansatz zur Verbesserung der weltweiten Gesundheitssituation gefordert. Das aktuelle Entwicklungsparadigma, basierend auf ökonomischer Liberalisierung, Wachstumsversprechungen und Globalisierung, sei gescheitert und verschärfe die soziale Ungleichheit weltweit, heißt es in dem Aufruf des „People´s Health Movement“. Weder die globalen Gesundheitsprobleme noch der Klimawandel oder die wachsende Armut seien auf diesem Weg zu beseitigen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4360&Itemid=31
GfbV: Beziehungen zu Ruanda überdenken
Göttingen (epo.de) Nach der Ausweisung des deutschen Botschafters aus Ruanda hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, die Beziehungen zu dem afrikanischen Staat zu überdenken. „Die Schattenseiten des autokratischen Kagame-Regimes dürfen nicht länger ignoriert werden“, erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Noch immer werde Ruanda nicht nur im Partnerland Rheinland-Pfalz, sondern auch von der Bundesregierung als Vorzeigemodell gepriesen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4362&Itemid=68
Nicaragua: Hilfswerke fordern Ende der Kriminalisierung von NRO
Berlin (epo.de). – Mehrere deutsche Nichtregierungsorganisationen (NRO), Hilfswerke und Städtepartnerschaftsinitiativen haben in einem Appell an die nicaraguanische Regierung ihre Besorgnis über die derzeitige Situation in dem mittelamerikanischen Land zum Ausdruck gebracht. In einer an Präsident Daniel Ortega gerichteten Stellungnahme protestierten die Organisationen, darunter terre des hommes und medico international, entschieden gegen die jüngsten pauschalen Vorwürfe und Strafverfolgungsmaßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen in Nicaragua.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4361&Itemid=68
Bezahlbare Medikamente für Entwicklungsländer
Hannover (epo/idw) Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die BUKO Pharma-Kampagne in Bielefeld haben ein Projekt lanciert, das die VolkswagenStiftung unterstützt. Es soll eine sozialverträgliche Patentpolitik für Medikamente und damit bezahlbare Arzneimittel für Entwicklungsländer auf den Weg bringen. Der Hintergrund: Die Arzneimittelversorgung in den Entwicklungsländern ist mangelhaft, immer wieder sterben Menschen, weil sie sich die nötigen Medikamente nicht leisten können. Zu hohe Preise, die häufig durch den Patentschutz zustande kommen, erschweren den Zugang. Neue Lizenzmodelle könnten hier Abhilfe schaffen. Unter dem Motto “Medizinische Forschung – der Allgemeinheit verpflichtet” möchten Wissenschaftler die bestehende internationale Diskussion über sozialverträgliche Lizenzierung öffentlich finanzierter Forschungsergebnisse nach Deutschland bringen.
http://www.eponews.net/?p=431#more-431
UN: Congo Displaced Threatened by Criminal Abuses and Deseases
New York (epo/un) UN Secretary-General Ban Ki-moon today warned that the perpetrators of recent targeted killings of civilians, looting and rape in the war-torn east of the Democratic Republic of the Congo (DRC) will face justice, as United Nations aid agencies combat the spread of diseases among people uprooted by the conflict.
http://www.eponews.net/?p=424#more-424
MISEREOR: EU-Milliarde für die Hungerbekämpfung einsetzen
Aachen/Berlin (epo.de). – Anlässlich der Diskussion im Entwicklungsausschuss des Bundestags hat das katholische Hilfswerk MISEREOR die Bundesregierung und den Bundestag aufgefordert, zusätzliche Mittel für die Ernährungssicherung in Entwicklungsländern bereitzustellen. „Angesichts der derzeitigen Hungerkrise ist die Initiative der EU-Kommission, eine Milliarde Euro aus dem EU-Agrarhaushalt für die Landwirtschaft in Entwicklungsländern umzuwidmen, das richtige politische Signal. Deshalb ist es uns aus entwicklungspolitischer Sicht unverständlich, warum sich die Bundesregierung dagegen entscheiden will“, erklärte Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik bei MISEREOR am Dienstag in Aachen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4359&Itemid=84
Politische Morde auf den Philippinen gehen weiter
Manila (epo.de). – Auf der südphilippinischen Insel Mindanao ist ein Arbeiterführer von maskierten Männern erschossen worden. Rolando Antolihao, ein 39jährger Gewerkschafter auf einer Bananenplantage in der Provinz Davao del Norte, sei Montag nacht von sieben Schüssen niedergestreckt worden, teilte der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation Karapatan, Kelly Delgado, am Dienstag mit. Er sei auf der Stelle tot gewesen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4358&Itemid=68
SÜDWIND: Systemkrise des Finanzsektors hat massive Auswirkungen auf die Armen
Siegburg (epo.de) Das SÜDWIND-Institut in Siegburg kommt in einer Analyse der derzeitigen Finanzkrise zu dem Ergebnis, dass die Finanzmärkte tiefgreifend reformiert und reguliert werden müssen. Bei diesen Maßnahmen müsse die Frage im Mittelpunkt stehen, wie der Markt wieder in den Dienst der Menschen gestellt werden kann. Zudem fordert SÜDWIND, dass die Interessen der Armen in den Entwicklungsländern bei der Debatte um Finanzhilfen und um die Reform des Sektors in den Mittelpunkt gerückt werden.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4357&Itemid=34
Deutschland weitet Hilfe für Pakistan aus
Berlin (epo/bmz). – Deutschland weitet sein Engagement in Pakistan deutlich aus. Bei den jetzt abgeschlossenen Regierungsverhandlungen seien insgesamt 80 Millionen Euro zugesagt worden, teilte das Entwicklungsministerium am Dienstag in Berlin mit. Damit seien die Mittel im Vergleich zur letzten Zusage von 2005 nahezu verdoppelt worden.
http://www.eponews.net/?p=420#more-420
Countries Discuss Possible UN-backed Global Body to Tackle Biodiversity
New York (epo/un). – The possibility of establishing a United Nations-supported scientific intergovernmental body to address biodiversity loss and protect ecosystems is being discussed at a global conference which kicked off in Malaysia on Monday.
http://www.eponews.net/?p=418#more-418
Indonesien: Zentrale für Tsunami-Frühwarnsystem wird eingeweiht
Jakarta/Berlin (epo.de). – Die Menschen in Indonesien können künftig besser vor Naturkatastrophen geschützt werden. Das maßgeblich von deutschen Wissenschaftlern entwickelte Tsunami-Frühwarnsystem nimmt seinen Betrieb auf und geht in eine zweijährige Ausbau- und Optimierungsphase. Der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono weiht am Dienstag gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Thomas Rachel, die Frühwarnzentrale in Jakarta ein.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4356&Itemid=117
Menschenrechtler fordern Schutz für Guantánamo-Häftlinge
Berlin (epo.de). – Fünf Menschenrechtsorganisationen haben am Montag die Regierungen Europas aufgerufen, Guantánamo-Häftlingen die Entlassung in die Freiheit zu ermöglichen. Rund 50 Häftlinge im US-Gefangenenlager Guantánamo würden von der US-Regierung nicht angeklagt, könnten aber auch nicht in ihr Heimatland zurückkehren, weil ihnen dort Folter und andere schwere Menschenrechtsverletzungen drohten.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4354&Itemid=84
Indonesien: Provinz Aceh verabschiedet erste Frauenrechte-Charta der islamischen Welt
Banda Aceh/Eschborn (epo.de). – „Wir, die wir die Frauenrechte-Charta von Aceh unterzeichnet haben, glauben, dass die gerechte Behandlung von Frauen im Einklang mit den Prinzipien des Islam steht“. So beginnt die Erklärung, die am Dienstag in der indonesischen Provinz Banda Aceh als erste ihrer Art in der islamischen Welt verabschiedet wird. Unterzeichner sind der Gouverneur von Aceh, der Vorsitzende des Regionalparlaments, Vertreter von Regierung, Justiz und Polizei sowie islamischer Institutionen und Nicht-Regierungsorganisationen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4355&Itemid=68
VEM „tief besorgt“ über humanitäre Situation in Sri Lanka
Colombo/Wuppertal (epo.de). – Eine internationale Delegation der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) hat auf Einladung der Methodistischen Kirche in Sri Lanka vom 1.- 9. November das Land besucht. Die Teilnehmer aus Deutschland, den Philippinen und Namibia äußerten sich im Anschluss an Reisen im Land und in die Kriegsgebiete „tief besorgt“ über die zum Teil katastrophale humanitäre Situation von Flüchtlingen sowie die schweren Menschenrechtsverletzungen.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4353&Itemid=68
„Mama Africa“ ist tot
Castel Volturno/Johannesburg (epo.de). – Die „Stimme Afrikas“ ist verstummt. Miriam Makeba, die südafrikanische Sängerin und Bürgerrechtlerin, ist im Alter von 76 Jahren Sonntag Nacht nach einem Konzert im italienischen Castel Volturno gestorben. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wurde ihr plötzlich unwohl. Sie kam zwar sofort ins Krankenhaus, starb aber kurz darauf, vermutlich an den Folgen eines Herzinfarktes. Bis zu ihrem Tod engagierte sie sich politisch und humanitär: Laut Ansa hatte sie zuvor zusammen mit anderen Künstlern einen halbstündigen Auftritt zugunsten des von der Mafia bedrohten Schriftstellers Roberto Saviano absolviert.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4351&Itemid=35
Wieczorek-Zeul setzt sich in Brüssel für internationale Entwicklungsfinanzierung ein
Brüssel (epo.de). – Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) nimmt am Montag und Dienstag am Rat der EU-Entwicklungsminister in Brüssel teil. Im Zentrum des Treffens steht die Vorbereitung der EU auf die internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung Ende des Monats in Doha. Auf der Konferenz in Doha wird überprüft, ob Industrie- und Entwicklungsländer ihre Verpflichtungen zur Finanzierung von Entwicklung und zum Kampf gegen die Armut erfüllt haben.
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Kongo: Zehntausende Menschen erneut auf der Flucht
Goma/Stuttgart (epo.de). – Die Lage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich am Sonntag weiter zugespitzt. Nach Angaben der Diakonie Katastrophenhilfe mussten sich die Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation aus Sicherheitsgründen aus ihrem Projekt in Kanya Bayonga zurückziehen. Zehntausende seien gegenwärtig erneut auf der Flucht vor den Kämpfen. Die humanitäre Krise in der Region nimmt laut dem evangelischen Hilfswerk „dramatische Züge“ an.
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4350&Itemid=68
DR Congo Killings‘ Constitute War Crimes, Says UN Official
New York (epo.de). – The recent killing of civilians by armed militia in the east of the Democratic Republic of the Congo (DRC) „constitute war crimes“, the top United Nations official to the country said on Saturday, while welcoming the outcome of Friday’s high-level meeting, aimed at ending the crisis.
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