
„Doha ist die Gelegenheit, um ein Ausrufezeichen hinter die bestehenden Entwicklungen in der Armutsbekämpfung zu setzen. Die Zeiten sind schwierig. Wir brauchen einen Doha Deal zur Entwicklung. Während die Welt den Atmen anhält ist Doha der perfekte Ort, damit Nord und Süd, Reich und Arm und alle Religionen gemeinsam einen weiteren Schritt globaler Diplomatie zur Armutsbekämpfung gehen“, sagt ONEs Europadirektor Oliver Buston.
Die Beiträge Europas hierzu seien allerdings fraglich. Die Zusage, bis 2010 mindestens 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden, sei insbesondere aufgrund von Kürzungen Italiens und Frankreichs auf diesem Gebiet gefährdet, so ONE. Dies gelte umso mehr, da diese Kürzungen bereits vor den Turbulenzen am Finanzmarkt geplant wurden, wie ONE betont.
Der designierte US-Präsident Barack Obama hatte im Rahmen seiner umfangreichen Pläne für den Politikbereich Entwicklungszusammenarbeit unter anderem angekündigt, den Beitrag der USA für Entwicklung zu verdoppeln. Damit sei zu erwarten, dass auch „das Engagement der europäischen Partner künftig unter neuen Vorzeichen steht“, hofft ONE.




