Berlin (epo.de). – Der Nachrichtenüberblick vom 23. Dezember 2008, zusammengestellt von Entwicklungspolitik Online.
In Guinea hat das Militär geputscht. Regierung und Parlament seien aufgelöst, die Verfassung ausser Kraft gesetzt, verkündete ein Armeekommandant am Dienstag im Radio nach Berichten von Tagesanzeiger und BBC. Zuvor war Präsident Lansana Conté nach langer Krankheit gestorben, berichtete die BBC: „He had ruled the West African country with an iron fist since 1984, when he took power after a bloodless coup, only the country’s second president.“
Die OECD-Mission in Georgien wird nicht verlängert und endet zum Jahreswechsel. Russland habe eine Verlängerung des Mandats zur Friedenssicherung und zum Wiederaufbau der Region blockiert, so die Tagesschau.
Die Vereinten Nationen haben das Mandat für die UN-Friedenstruppe in der Demokratischen Republik Kongo um ein Jahr verlängert (BBC).
Bei schweren Kämpfen in Sri Lanka sind in den vergangenen Tagen Dutzende Regierungssoldaten und Rebellen getötet worden (BBC).
In Mexiko geht der Krieg zwischen Regierung und Drogenkartellen weiter. In der Stadt Chilpancingo nahe Acapulco wurden nach einem Reuters-Bericht sechs geköpfte Soldaten aufgefunden.
Simbabwes Präsident Robert Mugabe hat nach Ansicht der US-Diplomatin Jendayi Frazer „den Verstand verloren“. Eine Teilung der Macht sein nur ohne den greisen Widerstandskämpfer möglich, so ein Bericht in der Welt Online.




