
Seinen Angaben zufolge sind in den vergangenen Tagen drei vom UN-Hilfswerk UNRWA betriebene Schulen im Gazastreifen durch israelische Militärschläge getroffen worden. Diese und zwanzig andere Einrichtungen dienten als vorübergehender Zufluchtsort für mehr als 15.000 Palästinenser, deren Häuser zerstört wurden oder die vor der Gewalt fliehen mussten, sagte er. „Sie suchen Schutz in den UNWRA-Schulen, weil sie nirgendwo sonst hingehen und auch nicht aus dem Gazastreifen fliehen können.“
Die Anschläge belegen Ban zufolge, wie gefährlich eine weitere Eskalation des Konflikts ist. Erneut forderte er eine sofortige Waffenruhe.
HUMANITÄRE LAGE VERSCHÄRFT SICH
Nach Angaben des Nothilfekoordinators der UNO, John Holmes, hat sich die humanitäre Krise im Gazastreifen weiter verschärft. „Die Lage ist alarmierend. Den Menschen in Gaza fehlt es an der Grundversorgung. Sie leiden unter Kälte, Hunger und an Wassermangel“, sagte Holmes.
UN-Flüchtlingshochkommissar Antonio Guterres sagte: „Die Zivilbevölkerung muss den Gaza-Streifen verlassen können, wenn sie das will.“ Er erinnerte die Nachbarstaaten an ihre Verantwortung, den Flüchtlingen Schutz zu gewähren. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind bisher 600 Palästinenser ums Leben gekommen und 2.500 weitere verletzt worden.



