
In den vergangenen Monaten war die Bewegungsfreiheit auch von Mitarbeitern der Welthungerhilfe immer wieder von den Behörden eingeschränkt worden, etwa bei der Nothilfe in entlegenen Regionen. „Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Provinzhauptstadt Banda Aceh, sondern gerade auch auf die von vielen Organisationen vergessenen Regionen – hier ist die Not der Bevölkerung noch immer groß“, erklärte Reinberger. Aktuelles Beispiel sei die vom schweren Erdbeben am Ostermontag getroffene Region um die Stadt Singkil, wo die Welthungerhilfe zur Zeit mehrere tausend Opfer unter anderem mit Trinkwasser versorge.
Seit dem 12. Mai hat die Welthungerhilfe die „dauerhafte und erwünschte Zulassung“ als ausländische Nicht-Regierungs-Organisation für Acehs Wiederaufbau erhalten. Mit diesem neuen Status sei die Arbeit der Organisation in Aceh langfristig und nachhaltig planbar sowie rechtlich abgesichert.
Bei der durch ein Erdbeben verursachten Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 kamen alleine in Aceh offiziell mehr als 160.000 Menschen ums Leben. Mehr als 400.000 müssen bis heute in Notunterkünften leben.



