
Die neue Broschüre des Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile-Lateinamerika schildert Ursachen der Nahrungskrise, die möglichen Folgen der Rezession sowie langfristige Trends, die auch künftig die Welternährung beinflussen werden. Daneben kommen die Antworten der „internationalen Gemeinschaft“ auf den Prüfstand, etwa die Rezeption der Nahrungskrise als „Sicherheitsproblem“ sowie die Propagierung „virtueller“ statt „physischer“ Lebensmittelreserven.
Ferner werden folgende Fragen diskutiert: Fallen die Preise für Erdöl, Mineralien und Agrarprodukte dauerhaft auf ihr einstiges niedriges Niveau? War die häufig skandalisierte „Spekulation“ an den Terminbörsen tatsächlich für die Rohstoffhausse verantwortlich? Hat sich mit dem erneuten Sturz des Ölpreises auch der Boom des Biosprits erledigt? Entschärfen sich gar die Verteilungskonflikte um knappe Ressourcen wie Wasser und Land? Und nicht zuletzt: Tragen die Antworten internationaler Organisationen überhaupt zu einer Beseitigung des chronischen Hungers bei?
Dem Weltmarkt misstrauen
Die Nahrungskrise nach dem Crash
von Thomas Fritz | FDCL, Berlin, Dezember 2008
© FDCL – Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Berlin, Dezember 2008
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Bezug der Publikation:
5,00 EUR (Schutzgebühr Printversion zzgl.Versandkosten) / Email an: archiv(at)fdcl.org
ISBN-10: 3-923020-43-0
ISBN-13: 978-3-923020-43-0




