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Ex-Kommunisten gewinnen Wahl in der Mongolei

MongoleiUlan Bator (epo). – Der Kandidat der Revolutionären Volkspartei der Mongolei (MPRP), Nambariin Enkhbayar, hat nach dem vorläufigen offiziellen Ergebnis die Präsidentenwahl vom Sonntag gewonnen. Der frühere Ministerpräsident erreichte demnach 53,5 Prozent der abgegebenen Stimmen, sein wichtigster Gegner Mendsaikhan Enkhsaikhan von der Demokratischen Partei kam auf 19,7 Prozent.

Der 47jährige Sozialist Enkhbayar führt die aus der früheren Kommunistischen Partei hervorgegangene MPRP an, die eine Koalitionsregierung mit der Demokratischen Partei eingegangen ist. Wichtigstes Thema im Wahlkampf war die Wirtschaftspolitik. Rund ein Drittel der 2,5 Millionen Mongolen lebt in Armut. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 75 Prozent.

Bei Demonstrationen vor der Wahl hatten Oppositonelle ein transparenteres Wahlsystem und ein Ende der Korruption in dem zentralasiatischen Land gefordert. Internationale Beobachter hatten keine Unregelmässigkeiten bei der Wahl feststellen können. Enkhbayar löst als Präsident Natsagiin Bagabandi ab, der ebenfalls der MPRP angehört.

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