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CARE fordert stärkere Mitsprache für Entwicklungsländer

Heribert Scharrenbroich. Foto: CARE/Thomas SchwarzBonn (epo.de). – Taten statt Worte hat der Vorstandsvorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, vor dem G8-Gipfel im italienischen L’Aquila von den Staats- und Regierungschef gefordert. Das Bekenntnis von Bundeskanzerlin Angela Merkel zur G20, also zur Einbindung von Schwellen- und Entwicklungsländern, sei zwar als richtiger Schritt zu werten, über den aber bereits viel zu lange nur geredet werde. Scharrenbroich: „Partnerschaft bedeutet mehr als nur ein paar zusätzliche Stühle am Verhandlungstisch.“


Scharrenbroich verwies in einer Stellungnahme am Montag in Bonn auf aktuelle UN-Schätzungen, wonach die Zahl der Hungernden weltweit erstmals die Milliardenmarke überschritten habe. „Eine Milliarde hungernde Menschen – diese unvorstellbare Zahl sollte den Verantwortlichen für die Finanzkrise den Schlaf rauben.“ Es könne und dürfe nicht hingenommen werden, dass Kinder in einer Welt groß werden, in der sie nichts anderes kennen als Hunger.
 
Eine gerechtere Verteilung von Reichtum und Verantwortung sei möglich und notwendig, so Scharrenbroich: „Die Regierenden wissen, was zu tun ist. Sie müssen nun auch den Mut dazu aufbringen und eine Charta für nachhaltiges, soziales ökologisches Wirtschaften auf den Weg bringen“, fordert der CARE-Chef.
 
www.care.de

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