
Deutschland unterstütze mit seiner Entwicklungszusammenarbeit die Palästinensischen Gebiete mit dem Ziel, Spannungen abzubauen, Konflikte zu entschärfen und ein friedliches Miteinander von Israel und den Palästinensischen Gebieten mit dem langfristigen Ziel einer „Zwei-Staaten-Lösung“ zu fördern, so das BMZ. Die Schwerpunkte der deutsch-palästinensischen Entwicklungszusammenarbeit sind Beschäftigungsförderung, Auf- und Ausbau des Wassersektors sowie Stärkung der palästinensischen Institutionen.
Während der zweiten Intifada ist die Arbeitslosigkeit in den Palästinensischen Gebieten laut BMZ auf über 40% gestiegen, die Armutsquote liegt bei geschätzten 50%. Arbeitsplätze zum Ausbau und zur Wiederherstellung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur sollen die Krisensituation lindern und gleichzeitig langfristige Investitionen für die Bevölkerung schaffen.
Ziel der gemeinsamen Programme im Wassersektor ist die Verbesserung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. In der Herausforderung, das „Konfliktpotential“ Wasser zu einem „Kooperationspotential“ in der Region zu machen, sieht die Bundesregierung eine Hauptaufgabe ihres entwicklungspolitischen Engagements in der Region. Für diese Programme sagte die deutsche Seite den palästinensischen Partnern bei den jetzt abgeschlossenen Regierungsverhandlungen für das Jahr 2005 insgesamt 46 Millionen Euro zu.




