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Keine Ende der Krise auf Madagaskar

rajoelina_andry_wpc_100Antananarivo/Berlin (epo.de). – Auf Madagaskar ist kein Ende der Regierungskrise in Sicht. Zwei Tage nach der Ernennung von Cécile Manorohanta zur Ministerpräsidentin hat Übergangspräsident Andry Rajoelina (Foto) per Dekret den Armee-Oberst Albert Camille Vital zum Regierungschef berufen. Eigentlich hatte nach einem Kompromiss der rivalisierenden Parteien im Machtkampf auf Madagaskar Eugène Mangalaza Minsterpräsident werden sollen.

Rajoelina setzte sich mit seiner Entscheidung am Sonntag über eine Vereinbarung mit der Opposition hinweg, derzufolge der neue Regierungschef im gegenseitigen Einvernehmen bestimmt werden sollte. Einen Grund für die Ablösung Manorohantas gab der vom Militär unterstützte Übergangspräsident nicht an. Bereits am Mittwoch hatte er Parlamentswahlen für den 20. März 2010 angekündigt und erklärt, es sei ihm nicht möglich gewesen, wie ursprünglich geplant mit den anderen politischen Gruppen eine Übergangsregierung der nationalen Einheit zu bilden.

Der neue Ministerpräsisident Vital erklärte im Rundfunk Madagaskars, er sehe seine wichtigsten Aufgaben darin, für Sicherheit zu sorgen und die Neuwahlen zu organisieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar

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