
Die Dongria leben in den Niyamgiri Bergen im indischen Bundesstaat Orissa. Das im britischen Aktienindex FTSE-100 gelistete Unternehmen Vedanta Resources sei fest entschlossen, die reichen Bauxit-Ablagerungen auf dem heiligen Berg abzubauen. Mehrheitseigner von Vedanta ist laut Survival der indische Milliardär Anil Agarwal.
Die Dongria und andere Angehörige der Kondh in der Gegend leisteten Vedanta Widerstand, um den heiligen Berg Niyamgiri davor zu bewahren, zum industriellen Ödland zu verkommen, so Survival International. Andere Gruppen der Kondh litten bereits unter einer Bauxit-Raffinerie, die Vedanta am Fuß der Niyamgiri Berge betreibe.
„Genauso wie die Na’vi den Wald von Pandora als ‚Ein und Alles‘ bezeichnen, sind für die Dongria Kondh Leben und Land schon immer zutiefst miteinander verbunden gewesen. Die grundlegende Geschichte von ‚Avatar‘ spielt sich – mit Ausnahme der vielfarbigen Lemuren, der Pferde mit langem Rüssel und der kriegerischen Androiden – heute in den Niyamgiri Bergen im indischen Orissa ab. Wie die Na’vi in ‚Avatar‘ sind auch die Dongria Kondh bedroht. Ihr Land soll von Vedanta Resources zum Bergbau verwendet werden, und das Unternehmen lässt sich durch nichts davon abhalten, seine Ziele zu erreichen. Die Mine wird die Wälder zerstören, von denen die Dongria Kondh abhängig sind, und die Leben tausender Angehöriger der Kondh, die in der Gegend leben, ruinieren. Ich hoffe sehr, dass sich James Cameron dem Kampf der Dongria anschließen wird, um ihren heiligen Berg zu retten und ihre Zukunft zu sichern.“
Der zehnminütige Survival-Film „Mine: story of a sacred mountain“, von der britischen Schauspielerin und Aktivistin Joanna Lumley gesprochen, schildert die Notlage der Dongria: www.survivalinternational.org/mine




