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Gesundheits-Versorgung im Zentrum der EZ mit Bangladesch

BMZDhaka/Berlin (epo). – Die Stärkung der demokratischen Strukturen, gute Regierungsführung und die Reformpolitik der bangladeschischen Regierung waren die zentralen Themen bei den diesjährigen Regierungsverhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Bangladesh. Als wichtigstes Projekt wurde bei den Gesprächen in Dhaka/Bangladesch, die jetzt zu Ende gegangen sind, ein Sektorprogramm zur Gesundheitsversorgung vereinbart.

Wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) weiter mitteilte, kann die Regierung Bangladeschs Erfolge bei der Verbesserung der sozialen Grunddienste vorweisen. Die Einschulungsrate liegt bei 83 %, die Kindersterblichkeit der unter 5-jährigen konnte seit Erreichung der Unabhängigkeit 1972 halbiert werden. Dennoch lebt noch heute rund die Hälfte der Bevölkerung in existentieller Armut. Die deutsche Seite betonte daher, wie wichtig es sei, dass die Regierung Bangladeshs noch stärker als bisher die Armutsbekämpfung in den Mittelpunkt ihres Handelns stelle.

Für Maßnahmen zur Armutsbekämpfung erhielt Bangladesh Neuzusagen von insgesamt 14 Millionen Euro. Mit reprogrammierten Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit wird gemeinsam mit anderen Gebern ein landesweites, gemeinschaftlich finanziertes Sektorprogramm zur Gesundheitsversorgung und Familienplanung mit 36,6 Mio. Euro unterstützt. Außerdem werden von deutscher Seite die Schaffung von Basisgesundheits- und Familienplanungszentren im ländlichen Raum und die Ausbildung von Fachpersonal im Gesundheitswesen gefördert.

 BMZ

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