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UNO wirbt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

afghanistan_auto_im_fluss_irin_150Genf (epo.de). – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat für den Zeitraum 2011 bis 2020 eine „Dekade für Sicherheit im Straßenverkehr“ ausgerufen. Sie soll auf die weltweit zunehmende Zahl von Toten und Verletzten bei Verkehrsunfällen aufmerksam machen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Ausrufung der Dekade jetzt als längst überfällig begrüßt.

Nach Angaben der WHO führen Unfälle im Straßenverkehr weltweit in jedem Jahr zu fast 1,3 Millionen Toten und rund 50 Millionen Verletzten. Verkehrsunfälle sind die wichtigste Todesursache für Menschen zwischen fünf und 29 Jahren. Während die Zahl der Opfer in den reichen Ländern in den vergangenen Jahrzehnten stagnierte oder zurückging, stieg sie in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern an. Die Entwicklungsländer verzeichnen mehr als 90 Prozent aller Verkehrstoten weltweit.

Sollten sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen, müsse man für das Jahr 2030 mit 2,4 Millionen Toten im Straßenverkehr rechnen, warnte die WHO. Die Mitgliedsstaaten seien deshalb dazu aufgerufen, die notwendigen gesetzlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die wichtigsten Risikofaktoren anzugehen. Dazu gehörten Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Bekämpfung von Trunkenheit am Steuer und die stärkere Nutzung von Sicherheitsgurten, Kindersitzen und Helmen. Generell müssten höhere Sicherheitsstandards eingeführt werden.

Foto: Unfall in Afghanistan © IRIN

www.who.int/roadsafety

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